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Weiber, die keine waren; die Starken stießen die Schwachem, — dierohe, ungezügelte thierischc Selbstsucht des Menschen, von dem nichtsGntcs erwartet oder verlangt wurde, und der, auf jede Weise alsThier behandelt, so nahe zu demselben herabgesunken war, als cs fürmenschliche Geschöpfe möglich ist,
„He, Du!" sagte Sambo zu der Mulattin, indem er einenSack mit Kor» vor ihr niederwarf, „wie ist verfluchter Name?"
„Lucy," sagte die Frau,
„Gut, Lucy, Du mein Weib jetzt. Du mahlen dies Korn undmachen mein Abendessen, hören Du?"
„Ich bin nicht Deine Frau und will nicht sein," tagte die Mu-lattin mit dem kurzen entschlossenen Tone der Verzweiflung, „Alsogeh weg!"
„So ich Dich prügele!" sagte Sambo und erhob den Fuß,
„Du mich tödtcn, Du willst; — je eher, besser! Wünschte,ich todt wäre!" sagte die Frau,
„Sambo, sorge für die Hände, ich Mas'r will sagen von Dir,"sagte Quimbo, der an der Muhle beschäftigt war, von der erzwei erschöpfte Weiber vertrieben hatte, die ihr Korn mahlenwollten.
„Und ich ihm sagen, Du Weiber nicht lassen an Mühle,Du alt Nigger," sagte Sambo. „Du sollst halten Dein eigenNeihe,"
Tom war hungrig von der Tagereise und wurde aus Mangelan Nahrung beinahe ohnmächtig.
„Da, Du!" sagte Quimbo, indem er ihm einen Korb, derein Viertel Korn enthielt, vor die Füße warf: „da, Nigger, zngreif;und sorgen dafür, denn Du diese Woche nichts mehr kriegen,"
Tom wartete lange, bis er.einen Platz an der Mühle bekam,und gerührt durch die gänzliche Erschöpfung der Weiber, welche sichabmühten, ihr Korn zu mahlen, mahlte er es für sie, schob die er-löschenden Brände des Feuers zusammen, an dem schon Viele vorihm ihre Kuchen gebacken hatten, und machte sich endlich an seineignes Abendessen. Es war etwas Neues hier, ein Werk der Barm-herzigkeit zu sehen, so gering cs auch war; aber es schlug eine ent-sprechende Saite in ihren Herzen an, — ein Ausdruck der Weiblich-keit flog über ihre harten Gesichter. Sie mischten seine Kuchen für