Druckschrift 
4 (1852)
Entstehung
Seite
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licht» Wohnung eines gutonMissionärs geführt, den christlicheMild-thätigkeit hier als einen Hirte» der Ausgestoßcnen und Flüchtigen ein-gestellt hatte, die beständig ein Asyl auf dieser Küste finden.

Wer kann den Segen dieses ersten Tages der Freiheit beschreiben ?Ist nicht der Sinn der Freiheit ein höherer und feinerer, als irgendeiner der fünf andern? Sich zu bewegen, zu sprechen, zu athmeu, zugehen und zu komme», unbewacht und gegen Gefahr geschützt! Werkann die Segnungen des Schlafes beschreiben, der sich niederscuktauf des freien Mannes Lager, unter Gesetzen, die ihm dieRechte sichern, welche Gott dem Mensche» verliehen hat? Wie schönund kostbar war von der Muttter für das schlafende Kind gesorgt,ihr thenrer durch die Erinnerung an die tausend übcrstandenen Ge-fahren ! Wie unmöglich war cs, in dem überglücklichen Besitz einessolchen Segens zu schlafen! Und dennoch hatten diese Beiden nichteinen Fußbrcü Landes, nicht ei» Dach, das sie ihr eigen nennen konn-ten ; sic halten Alles bis auf den letzten Dollar ausgegeben. Sie hat-te» nicht mehr, als die Vögel der Luft, als die Blumen des Feldes,und dennoch konnten sie vor Freuden nicht schlafen!

O Ihr, die Ihr den Menschen die Freiheit raubt, mit welchenWorten wollt Ihr dies vor Gott verantworten!

Achtnnddrcißigstes Kapitel.

Ver Lieg.

Dank sei Gott, der uns den Steg verlieh.

Haben nicht Viele von uns auf dem mühseligen Wege des Le-bens in manchen Stunden gefühlt, wie viel leichter es wäre, zu ster-ben, als zu leben?

Der Märtyrer, der dem Tode unter körperlichen Qualen gcgrn-übcrsteht, findet in dem Entsetzen seines Looses ein Stärkungsmittel.Darin liegt eine Aufregung, welche durch jede Stufe des Leidens füh-ren kann, die die Stunde der Geburt zu ewigem Ruhm und Frie-den ist.