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ncr Saal ist, und viele Menschen um ihren Tisch versammeln kann. Manhat auch Ruhebänke, Tischchen, Rasenstellen und dergleichen angebracht.Der untere Wirth Bcrnsteiner hatte an einer Stelle, welche ihm von derGemeinde und dem Marktgerichte zugewicscn wurde, einen Keller in denStein sprengen lassen, der im vorigen Sommer fertig geworden war. Esist auch ein Schicßstand auf dem Felsen, und weil sich gegen Sonnenauf-gang von der Steinwand weg nur ein kleines Feldlein zieht, dann einMieschen steigt und an einen Wald grenzt, so stehen jenseits des Fcld-leins und der Wiese an dem dunkeln Saume dieses Waldes die weißenScheiben. Neben dem Schießstande, der sehr schön geschnitzt ist, stehtnoch ein einziges grün angestrichencs Häuschen mit Fenstern, in welchemHäuschen ein Tisch ist, an dem der Schreiber der Schützenangelegcnheitcnsitzen kann. Weil man den Felsen so aufgeputzt hatte, so führt von demeine Viertelstunde entfernten Pirling ein anmuthiger Pfad zwischen denGetreidefeldern zu ihm hinzu, und dann in einem geschlängelten Gangeauf ihn hinauf. Ans der Ursache, weil er so wunderlich war, und weilman die Anlagen auf ihm gemacht hatte, ist der Fels der Platz der Pir-lingcr Volksfeste geworden. Im Sommer sind alle Sonntage Leute drau-ßen. Meistens hört man auch da das Knallen der Büchsen, wie auf dieScheiben geschossen wird, und manchmal tönen darunter Waldhörner oderandere Musik. Auf dem Gipfel flattern die bunten Windfahnen derSchützen, und man sieht die weißen Tücher und Kleider der PirlingcrFrauen und Mädchen zwischen dem Grau der Steine und dem dunkelnGrün der Bäume schimmern. Zuweilen sind größere Schützenfeste; dannkommen Leute aus den benachbarten Ortschaften herzu, und mancher reistnoch aus weiteren Entfernungen nach Pirling, um in dem Schützcnkampfeein Theilnehmer zu sein.
Als ich von meiner kleinen Reise, auf die man mich zu einer ärzt-lichen Bcrathung gerufen hatte, zurück gekehrt war, fuhr ich an dem Tagevor dem Scheibenschießen, das Heuer wieder abgchalten werden sollte, inGeschäften nach Pirling. Ich traf den ganzen Marktflecken in Vorberei-tungen zu dem morgigen Tage. Als ich auf der oberen Straße, die vonden Eidunhäuscrn herab führt, durch das Thor hcrcingcfahren, und biszu dem Marktplätze und dem obcrn Wirthshause gekommen war, schwenk-ten meine Rappen, welche gewohnt waren, daß ich sie da stehen lasse,gleichsam von selbst auf den Platz vor dem Wirthshause hinum, und hiel-