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tcn da an. Ich stieg aus, und befahl dem Thomas, daß er bei den Thie-ren bleiben und auf sie Acht haben solle, weil sie noch jung seien und sichleicht schreckten. Er führte die Pferde und den Wagen ein wenig seitwärtsan die Mauer des Hauses, um dort, wie gewöhnlich, auf mich zu war-ten. Der Wirth stand auf der Gasse und hatte sein grünes Barett auf.Vor ihm wurde ein sehr schöner langhaariger weißer Bock gewaschen. Eswuschen mit Seife drei Knechte an ihm , und der Wirth beaufsichtigte dieSache. Als ich ausgestiegen war, that er sein Barett ab, grüßte michund sagte: „Seid Ihr wieder glücklich znrückgckvmmcn, Doctor, glücklichzurück? Seht so muß man seine Sache waschen und reinigen lassen, ichbin Heuer Schützenmcister, und der Bock ist ein Preis. Der Tanz ist beidem untern Wirthe, Ihr kennt ja die Sitte: wenn auf den einen Wirthdas Schützcnamt fällt, ist der andere Tanzgcber; sonst wechseln wir ab.Gestern habe ich die Thaler mit Seife und einer Zahnbürste gewaschen,und sic darauf mit Wolle und Kreide geputzt. Sie werden heute gefaßt.Ihr werdet uns wohl auch auf dem Steinbühel die Freude machen , HerrDoctor, nicht wahr, Ihr werdet?"
„Wenn ich geladen bin," antwortete ich.
„Muß ja dieSchützcnkanzlei schon herum geschickt haben," sagte er,„muß ja schon herum sein. Seht, der untere Wirth thut auch schonseine Schuldigkeit."
Ich sah in diesem Augenblicke den alten ernsthaften Bernsteincr miteinem großen Wagen voll Tannenreiser die obere Gasse herein fahren,wahrscheinlich zu Triumphbogen, Ehrensäulcn und dergleichen. Ergrüßte mich recht freundlich, da er mich sah, und seine drei Söhne, diemit Hacke und Streumesser neben dem Wagen her gingen, hatten eben-falls die fröhlichsten Angesichte, und grüßten ehrerbietig herüber.
Als ich das kleine Gläschen Wein, welches mir der Wirth jedesmalaufnothigt, von dem Teller seines Töchterleins genommen und getrunkenhatte, schickte ich mich an, meine Kranken zu besuchen, derentwillen ichherein gekommen war. Ich nahm mein Rohr und verschiedene andereDinge aus dem Wagen, und machte mich auf den Weg.
Die Kranken waren nicht von Bedeutung, und gerade die übel zuwerden gedroht hatten, hatten sich gebessert; aber da ich so herum kam,sah ich erst recht das Rüsten zu dem morgigen Tage. Der Kaufherr desOrtes, der wohlhabenste Mann, ein Mann in vorgerückten Jahren, stand