Druckschrift 
2 (1855)
Entstehung
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habe darum den Fuchs zu dieser Fahrt genommen, weil er das himm-lische Feuer nicht scheut. Die jungen Rappen entsetzen sich davor.

Als ich von dem Wege ablcnkte, und durch mein Gitter in meinenHof hinein fahren wollte, sprengte in der Dämmerung, in der die ruhi-gen Bäume standen und die Blitze zuckten, ein Mann herbei, und riefmich an, ich möchte Augenblicks kommen, ich sei bei dem untern Asch-achcr sehr nothwendig. Sie tragen ihn eben von dem Schwarzholze her-ein, wo ihn ein fallender Baum fürchterlich verwundet habe. Er, derdieses sage, sei selber dabei gewesen, sei voraus gelaufen, habe ein Pferdgenommen und sei her geritten, um den Doctor in größter Schnelle zuholen. Ich befahl dem Thomas umzulenken, und wir fuhren hinter demBoten, der vor uns her ritt, zu dem wohlbekannten Hause des unternAschachcr hinab, wohin cs nicht weit war. Als wir ankamen, hatten sieihn schon da, er lag auf dem Bette, und sie hatten ihm die Kleider vondem verwundeten Fuße geschnitten. Es war durch die Tanne, die sieUmschnitten und die dann fiel, nur die Haut von dem Fuße gestreift wor-den, aber nie habe ich so furchtbar und gräßlich menschliches lebendesFleisch entblößt gesehen. Der Mann wäre gestorben, wenn ich damalsin dem Kirmwalde meine That verübt hätte! Sie hätten ihm Pflasterauf die Verwundung gcthan und den Brand gelockt, Ich befahl Was-ser von dem Brunnen zu holen, und ließ ihm von dem Eise znkommcn,das ich immer in der Grube unter meinem Hause anfbcwabrt halte.

Das Gewitter ist nicht herein gebrochen, Als ich mit dem Thomasauf dem schlechten Feldwege zurückfnhr, zogen seine regenlosen schwarzenStücke über den Lidwald hinaus, man hörte schier keinen Donner, undnur die zeitweisen Blitze zielten gegen die ferneren Länder hinaus, dievon uns gegen Morgen liegen.

Es verging eine ängstliche, unruhige Nacht, Ich war sehr düster!

5 .

That M'lmg.

Es war am folgenden Tage, da der untere Aschachcr steh so schwerverwundet hatte, wieder ganz heiter. Nicht ein einziger Tropfen war in