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in der steten Anschauung der kleinsten Sachen erkennen, wie sie sind, undihnen zu Willen sein. Dann wird man das Wachsen und Entstehen er-leichtern. Es wissen auch die großen Bücher, welche ich aus meinenTisch und auf mein jetziges Schreil'gerüste lege, und in denen ich lese,nicht viel. Wer erkennt cs genau, ob die Arcana, und die Sympathienund die Zeitverbindungen die Hilfe bringen, die in ihnen liegt? Und istcs nicht klar abzumerken, daß Gott in die großen Zusammensetzungender Stoffe unser Heil gelegt hat, weil wir cs nicht finden würden, wennwir die Zusammensetzungen noch nicht kennten. Es liegt gewiß irgendwo sehr nahe bei uns. Womit würde sich denn der Hirsch heilen, undder Hund, und die Schlange des Waldes, wenn die Arznei, die ihnenhilft, in meinem Schrägen stünde, weil sie ja nie zu ihm kommen? Eswird ein Ding in dem kühlenden fließenden Wasser sein, cs wird eins inder wehenden Luft sein, es werden Zustimmungen zu unserem Körperaus der Eintracht aller Dinge jede Stunde, jede Minute in unser Wesen
zittern und es erhalten.-Ich will sehr eifrig in de» Büchern lesen,
und das lernen, was sie enthalten — und ich will hinter dem Hirsche,hinter dem Hunde her gehen, und zusehen, wie sie cs machen, daß sie ge-nesen. Die Kräuter der Berge kenne ich; jetzt will ich auch die anderenDinge ansehen, und will die Krankheiten betrachten, was sie sprechen,was sie zu uns sagen und was sie heischen.-
So dachte ich und so hatte ich vor.
Als ich mit meinem Wagen zurück gekommen war, ging ich nocheinmal zu dem untern Aschacher hinab. Sein Nebel, wie cs ihn auchergriff, war doch in sehr gutem Stande. Ich ging von nun an täglichzweimal zu ihm.
Nach einiger Zeit kam dieses Buch, wie ich es in Tunberg bestellthatte. Große Blätter von Pergament, in Corduanleder gebunden, undmit guten messingenen Spangen zu verschließen. Ich wollte cs auch somachen wie der Obrist, wie er cs in Westphalen von einem alten Kriegergelernt hatte. Aber ich nahm mir vor, das Geschriebene nicht in Päckeeinzusiegcln, wie er, weil ich nicht immer herum reisen muß, und dasgroße Buch recht gut in seiner Truhe von schönem schwarzen Holze ruhenkann. Aber die Blätter mit dem Eingetragenen wollte ich doch vor demLesen versperren. Ich thue mit den guten Messern, die sic in Rohrenverfertigen, einen Schnitt in dieselben, ziehe seidene Bänder durch, und