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mir Alles bis zum Kleinsten zeigen könne, was die Andern ohnedem schongenau kannten. Zn diesem Behufe bat man mich, meine Abreise nunnoch ein wenig aufznschicbcn, und ich willigte ein.
Nach einer halben Stunde setzte sich Alfred zu Pferd, um wiedernach Hause zu reiten. Ich ging in den Hof zurück, um ihn zu sehen. Ersaß aus einem braunen nicht gar großen aber sehr zierlichen Pferde. DieMänner mit den Maulthieren, welche die Kisten und den Mantelsack ge-bracht hatten, waren gleich wieder umgekehrt. Alfred mußte also jetztallein hinab reiten. Es standen Alle bei ihm und nahmen Abschied. Alser recht höflich gegrüßt hatte, ritt er bei dem hintern Thorc hinaus, undschlug den schmalen Saumpfad nach Sanct Gustav hinab ein.
Als die Dämmerung gekommen war, und ehe es zum Abendessenwurde, ging ich in mein Zimmer. Die Riemen meines Ränzleins hingennoch von dem Tische herunter. Ich packte also ans, was ich gegen Mittagso sorgsam eingepackt hatte.
Es war, als sollte ich aus diesem Hause nicht fortkommen.
Die Dinge, die man mir geschenkt hatte, legte ich in eine Ordnung,freute mich darüber und nahm mir vor, sie, sobald ich nach Riva käme,auf de« Weg nach Trculust zu geben.
Nach wenigen Tagen verabredeten wir den Tag, an welchem wir znAlfred hinunter wollten, und ließen cs ihm wissen.
Als der Tag gekommen war, und Maria noch am Morgen ihre An-ordnungen getroffen hatte, was während ihrer Abwesenheit geschehensollte, ritten wir auf Maulthieren längs des Saumpfades hinunter. Alswir tief genug gekommen waren, sah ich in einer jener grünen Furchen,die ich am ersten Tage meiner Anwesenheit von den Felsen aus als durchdie kahlen Berge laufend gesehen hatte, und die in der Nähe breite üp-pige Thäler waren, Alfred's Haus. Eine Reihe wohnlicher Fenster glänzteuns aus dem Gebüsche, das das Haus reichlich umgab, an. Als wir nä-her gekommen waren, sah ich die große Ausdehnung und die reinlicheHaltung des Ganzen. Alfred empfing uns in dem Sandhose des Hauses,der Blumenbeete und einen Springbrunnen hatte. Er half uns mit einemDiener von den Maulthieren, überließ letztere dem Knechte, und führteuns über eine Treppe in das Gesellschaftszimmer hinauf. Dieses wargroß und geräumig, sah mit vielen Fenstern auf das Grüne und auf dieschwankenden Baumzweige hinaus, und halte mehrere erlesene Bilder