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um die Funken in dem regsamen Bache zu sehen, um die Bäume zu sehen,die herum stehen, oder auch die Berge, auf welche sich die Felder emporziehen."
Es kam, während er so hinaus schaute, nach und nach eine kalte,sehr feuchte Nachtluft durch die Fenster herein. Victor schloß sie also zu,und besah, che er sich nieder legte, auch das zweite Gemach. Es war,wie das erste, nur daß cs kein Bett hatte. Ein rußiges Bild sab voneiner Nische nieder, darauf ein Mönch abgemalt war. Victor schloß auchhier das schmale Fettster und ging zu seiner Lagerstätte hinaus. DenSpitz hatte er unwilltuhrlich immer an der Schnur mit sich geführt; nunaber lösetc er den Knoten an dem Ringe, nahm ihm das Halsband ab undsagte: „Lege Dich hin, wo Du willst, Spitz, wir werden uns wechsel-weise nicht abspcrren."
Der Hund sah ihn an, als wollte er deutlich sagen, daß ihm allesbefremdend verkomme, und daß er nicht wisse, wo er sei.
Victor schloß nun auch seinerseits das Schloß seines Zimmers zuund entkleidete sich. Es fiel ihm während dieser Handlung aus, daß erheute Abends in dem ganzen Hanse nur drei Menschen gesehen habe —und daß diese lauter alte gewesen sind.
Als er sein Nachtgebet, das er gewissenhaft seit den ersten Tagen sei-ner Kindheit immer verrichtete, gesprochen hatte, legte er sich in das Bett.Er ließ eine Weile noch das Licht auf seinem Bctttischchen brennen, bis ihmdie Augenlider zu schwer wurden und die Sinne zu schwinden begannen.Dan» löschte er die Kerze aus, und drehte sich gegen die Wand.
Der Spitz lagerte sich, wie gewöhnlich, zu de» Füßen seines Bettes,that ihm nichts leides, und beiden ermüdeten Wesen war die Stacht wieein Augenblick.
5 .
Ällst'IllsM.
Als Victor,des andern Morgens erwachte, erschrak er über diePracht, die sich ihm darftcllte. Die Grisel stand drüben in allen ihren