Druckschrift 
3 (1855)
Entstehung
Seite
278
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Ich fühlte, wie mir das Blut in das Angesicht stieg, ich fühlte esan der Hitze meiner Wange», und widersctzte mich dem Anträge. AberAlle stürmten auf mich ein, sie sagten, ich dürfe keine Widerrede machen,es dürfe einmal nicht sein, und man werde zur Thcilnng schreiten.

„Wenn eine solche Sache beliebt wird, und wenn Allgemeinheitunter uns eingeführt wird," sagte Alfred, „so ist meine Freude und meinVergnügen noch größer."

„Er ist zu Hause ein Landwirth, wie wir hier," sagte Maria, „undwenn Sie in den Kisten, die in der Halle stehen, landwirthschaftlichcGegenstände haben, wie Sie sagten, und er einige brauchen kann, somuß er auch davon noch nehmen, nicht wahr?"

„Freilich," sagte Alfred, „und es freut mich doppelt, daß der Gastdieses Hauses ein Landwirth ist. Es sind viele Gegenstände in den Ki-sten, er kann sich auswählen, und wenn er mir die Ehre seines Besuchesin meiner Behausung «»gedeihen lassen will, so muß er manches alsErinnerung an diese Gegend annehmcn, und cs nach seiner Hcimathschicken."

„Mengt nicht neue Dinge ein," sagte die Mutter, „sondern laßtuns zur Erledigung der alten schreiten. Ich stimme zuerst. Nehmt die-sen Lichtschirm, gebraucht ihn manchmal, wenn Ihr an langen Winter-abenden zu Hause bei Eurem Arbeitstische sitzt, und etlvas schreibt oderleset, und erinnert Euch dabei an uns."

Mit diesen Worten legte sie ihren schönen Lichtschirm auf die Stelledes Tisches, an welcher ich stand.

Rikar stimmte der zweite. „Nehmt dieses Fernrohr," sagte er,„unter allen Dingen, die ein Reisender nöthig hat, ist dieses eines dernöthigsten und zweckmäßigsten, namentlich für einen, der nicht Geschäftehalber reiset, sondern ansehen will, und insbesondere Gegenden undFernen ansehen will."

Ich erwiederte hierauf: „Nein, Rikar, dieses kostbare Instrumentkann ich nicht annehmcn; cs dient Euch selber sehr gut, und Ihr erin-nert Euch ja, daß ich ohnedem ein gutes Fernrohr mit mir führe."

„Eben darum sollt Ihr es nehmen," sagte er, „weil an dem Euri-gcn etwas brechen und es zeitlich untauglich machen kann. Ich habedenselben Grund wie Ihr, ich habe ebenfalls schon ein sehr gutes Rohr.Und der letzte Grund, den ich habe, ist der, daß Ihr es annehmcn müßt."