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„Ich gehe mit," sagtc Tiburius.
„Wenn Ihr wollt, so geht," antwortete das Mädchen.
Sie beugte sich auf das weiße Linnen, das das Körbchen umhüllteund zu ihren Füßen aus dem Wege stand, nieder, faßte die vier Zipfelgeschickt in ihre Hand, hob sic auf, und ging, das Körbchen an ihrerSeite tragend, fort. Tiburius hob sich von seinem Sitze, streifte dieauf den Stein gefallenen Waldnadeln von seinem grauen Rocke, undging mit.
Sie führte ihn auf dem Wege, der zu der Steinwand und zu seinemWagen ging, hinaus. Als sie aber zu der Gabel kamen, die Herrn Ti-burius zum ersten Male verführt hatte, bog sie in den wohlbctretencnPfad ein, und ließ den zu ihrer Rechten liegen, der zu der Wand und zuTiburius Pferden hinaus führte. Er ging neben ihr her, der Pfad lenkte inschönen dicht bestandenen Wald ein und ging in ihm fort. Das Mädchenschritt, von den tanzenden Lichtern des Waldes bald besprengt bald ge-mieden, in einem mäßigen Tritte fort, daß Tiburius ohne Beschwerdeneben ihr gehen konnte. Als sie eine Strecke zurück gelegt hatten, glaubteTiburius den großen Stein zu erkennen, zu dem er damals gerannt war,und aus dem er stand, da er nach seinem Wagen und »ach seinen Leutengerufen hatte.
„Ich muß Euch doch um etwas fragen, das ich nicht verstehe," sagtedas Mädchen, da sie so mit einander gingen.
„So frage," antwortete Tiburius.
„Ihr habt gesagt, daß Ihr mir die Erdbeeren abkaufen wolltet, daßIhr kein Geld an jener Stelle hättet, wenn ich aber bis auf die Straßehinausginge, wolltet Ihr mir sie dort gut bezahlen. Wie ist nun daszu verstehen 1 Liegt Euer Geld auf der Straße?"
„Nein, das ist nur so," antwortete Tiburius, — „aber sage mirauch, wie heißest denn Du?"
„Maria heiße ich," erwiederte das Mädchen.
„Also siehst Du, Maria, das ist so: ich gehe nur öfter ganz alleinin den Wald herein, um da spazieren zu gehen, mein Diener wartet aufder Straße. Da nun er alleseinkauft, was wir bedürfen, und da erauch das bezahlt, was ich kaufe, so trage ich nie ein Geld mit mir, son-dern er hat mein Geld und verrechnet es mir zu gesetzten Zeiten."
„Das ist ja sehr unangenehm und ein großer Umweg," versetzte das