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sammcn, wie cs sich eben fügen wollte und gingen Hand in Hand aufdem Gartenwege gegen das Haus. Als sie die Mutter kommen sah, unddie rothgeweinten Augen ihrer Kinder erblickte, lächelte sie und ließ die-selben in die Stube treten.
Hier wurden die Gerichte aufgetragen, die Mutter legte jedem vonden beiden vor, wie sie glaubte, daß es ihnen am liebsten sei, sie fragtenicht, was sie gesprochen haben, und so aßen die drei, wie sie an jedemAbende in aller bisher vergangenen Zeit gegessen hatten.
Hanna hatte sehr große braune Augen, die sich während dem Essenjeden Augenblick ohne Anlaß mit Thräncn füllen wollten.
Als man fertig war, und che man sich zum Schlafengehen anschickte,mußte »och Hanna's Geschenk herbei gebracht werden. Es war eineBrieftasche, die mit schneeweißer Seide gefüttert war und schon das Rei-segeld enthielt, das die Mutter hinein gelegt hatte.
„Das Geld thuc ich heraus," sagte Victor, „und hebe mir dieBrieftasche auf."
„Nein, nein," sagte die Mutter, „das Geld lasse drinnen; siehst Du,wie schön die gedruckten feinen Papiere in der weißen Seide ruhen.Nebst andern Dingen muß Dich Hanna auch immer mit Brieftaschenversehen."
„Ich werde sehr darauf Acht haben," antwortete Victor.
Die Mutter schloß nun mit dem winzig kleinen Schlüsselchcn dasFach der Brieftasche zu, in welchem das Geld war, und zeigte ihm,wie inan das Schlüsselchcn berge.
Hierauf trieb sic zum Schlafengehen.
„Lasse das, lasse das," sagte sic, als sie Victor anmcrkte, daß er fürdas Reisegeld danken wolle, „gehet nun zu Bette. Um fünf Uhr desMorgens mußt Du schon auf den Bergen sein, Victor. Ich habe ge-sorgt, daß uns der Knecht bei rechter Zeit wecke, wenn ich mich etwa sel-ber verschlafen sollte. Du mußt noch ein recht gutes Frühmahl cinnch-men, che Du fort gehst. — So, Kinder, gute Nacht, schlafet wohl."
Sie hatte während dieser Worte, wie sie cs jede» Abend that, zweiKerzen für die Kinder angezündet, jedes nahm die seine von dem Tische,wünschte der Mutter eine ehrerbietige gute Nacht, und begab sich aufseine Stube.
Victor konnte noch nicht sein Lager suchen. Die vielen uuordcntli-Stifttr. -i. Aufl. III. 3