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2 (1853) Welt- und Gottanschauung
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verhafte» Schicksalsgang der Sterbliche» zuwandte. Dann erstward mir die Verwandtschaft und Verbrüderung der wesendenNatur mit dem Geistcrthum (27.), und eine heilige, das Alldurchherrschende, Ordnung Heller; ein Ahnen und Wissen dessen,was erhaben über Natur und Geist, im Unendlichen weset. Undich ward innc, daß der gesunde Verstand der Menschheit, im All-gemeinen, von jeher das Wahre vollständiger erfaßt habe, als jeneeinseitige Welt Weisheit, oder einseitige Schulweisheit.

Ohne Anwendung der Vcrnunftgesetze wäre keine Erkenntnißder Natur und ihrer mannigfaltigen Erscheinungen möglich, ohneErregung des Geistes, durch Einwirkungen der Natur aber wür-den die Dcnkformen des Geistes ohne Inhalt, er selbst ein nichts-wissendes Wissen sein. Eins ist dem Andern schlechthin Nothwen-diges; Eins vollendet das Andre. Die Natur, im wesenhaftenVerband mit dem Geiste, lehrt ihn, durch ihr eignes Wesens-verhältniß, und wieder in dem seinigen zu ihr, auch jenes Ver-hältniß erahnen, in welchem sie und er zur in ihm geoffcnbartenGottheit, und hinwieder das Höchste des Wesenden, zum All derWesenden ans ihm, stehe. Die Natur bezeugt, der Geist weißin sich nrnothwcndig, daß im unendlichen, ewigen Wesenall keineZusammenhangslosigkeit, kein Zwiespalt walten könne,sondern nur Einheit in Allem, und Alles in Einem; wohlMannigfaltiges im Bewirkten, aber das Bewirkte im Wirkendennur Sclbsterfüllung (20.) von diesem.

Die Natur bezeugt und lehrt, wie sie wesend, in sich gegen-sätzlich zu verschleimen Wirksamkeitswcisen (22.), zwar in ihr selber»»getrennt, aber unterscheidbar, aus einander geht. Der Geistweiß sich urhcitlich einzelwescnd (79.), als Ich, und als solcheswissend und wollend im Wirken. Die Natur bezeugt und lehrt,wie sie in den Wirksamkeitssvhärcn ihrer Wesenheit, wie in derenErscheinungen, dort als Unendliches, in diesen als Endliches, sich