III. Stoffgebilde
28. Sachlichkeit (Realität) der Natur. Stoffliches.
Indem die Natur sich äußert, d. t. aus ihrer Urhcit hcrvor-tritt zu ihrem Anderssein, erscheint sie, im Gegensatz von ihremSachlichwesen (Realen), als Stoffisches des Weltalls; undin ihrem Wirken, als Bewegendes (Aendcrndes). Wir wollenuns aber unter Stoffischcm (oder Materiellem) nicht schon denverkörperten Stoff verstellen, sondern das, woraus Körper erstgebildet werden. —
Das Sachlichwesendc ist in sich das Ncbestimmte, Unendliche.Somit trägt dessen Anderssein, die Welt, in ihrer Gränzcn-losigkeit für »ns das Gepräge der Allgcgenwart der Na-tur. Zn der Allwissenheit derselben, weil sie kein Endliches ist,besteht keine Umgränzung, keine Bedingung, in der sie selber ent-halten wäre; keine Lücke; kein der bloßen Gedankenwelt des Gei-stes erborgtes Nichts; und somit erscheint auch der Stoff, als Er-füllung des Ur-Sachlichen, dem Wesenden Gleichartiges, ohneUmgränzung, ohne Lücke (ohne Nichts), als ein nirgends umufcrtesWeltall.
Diese Allgcgenwart des Stoffischcn, des Trägers aller übrigenErscheinungen der Natur, machte den Sterblichen, auf unternStufen seiner Entwickelung, oft geneigt, das in seinen Sinnen' Erregte für das Erregende selbst zu nehmen; gleichsam dasZeichen mit dem Bezeichnet«!, das Götterbild mit dem Gott zuverwechseln; überall nichts für wirklich und sachlich vorhanden