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2 (1853) Welt- und Gottanschauung
Entstehung
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V. Das Seelische

54. Die Natur in Anschauung und Gefühl ihres Selbstes. DaSSeelische und Allbeseligende.

Nähern wir nns, in Betrachtung der Natur, einer Hähern Sphäreihrer Herrlichkeit und Macht, in der sic sich nns, als die AllesBeseelende, in sich Allseligc, verkündet: so treten wir ausder Wundcrwelt ihrer ins Unendliche aus cinandcrgezweigctcn Stoff-artungcn und mit denselben vermählten Bcwegkräfte. und den dar-aus in tausend und tausend Gestalten durch das Leben geschaffnenAbbildern der Natur-Einheit, in ein noch glänzenderes Wunder-reich. Da besteht sic nicht bloß, als die allgegenwärtig Sach-liche (28.), allmächtig Wirkende, ewig Acndcrnde (28.)und doch in unbedingter Einheit Beharrliche (44.), son-dern sic offenbart sich uns in Anschauung und Gefühl ihresSelbstes (5.) Sie ist kein todtcs, starres, in der Nothwcndig-keit ihres Gesctzthnms Hinwirkcndes: sonder» die beseelende Ur-Scelc des Alls. Sie gewährt, sic empfindet, sie fühlt sich selbst.

Aber hcrvorgetrctcn aus ihrer wesenden Urheit in ihr Anders-sein; ans ihrer Unbcdingthcit in das Bedingte; ans ihrer Unend-lichkeit ins Endliche, erscheint sie, als endliches Gewahren; alsBeschränkt-Seliges; als von Unlust begränztcLust. Aber am Seinerkennen wir das Wesen; im Bewirkten, das Wirkende; im End-lichen das Unendliche. Denn die Wirkungen sind inner ihrer Ur-sache (53.), nicht außer derselben.