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2 (1853) Welt- und Gottanschauung
Entstehung
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H. Matnr und Welt

S1. Das Ich-All.

Es war mir bisher mir darum zu thun, mich mit dem Leservorläufig über das Nöthigstc zu verständige». Aber indem ich dazuEinzelnes aus dem Zusammenhang riß, zerriß ich dessen innere Be-deutung. Der Thcil wird erst durch sein Ganzes verstehbar. Wieim All des Vorhandenen, so ist in der Wissenschaft von demselben,kein Anfangs-, kein Endpunkt. Immer steht Unendliches da, und,'n Einem zugleich Alles vor uns. Wie denn sollen wir »ns dahelfen, die wir nun einmal in die engen Zeitschrankcn cingczwängtfind, und darum irgendwo beginnen, irgendwo enden, und einsdem andern Nachfolgen müssen? Von wo ich auch zuerst ausgehcnmöchte, immer sehe ich mich da schon in einer Mitte der Gesammt-heit, in welcher das, was sich vor uns anöbreitet, unmittelbareFortsetzung dessen ist, was hinter nns liegt.

Von allen Schätzen des Daseins, die der menschliche Geist kennt,ruhen die edelsten, die reichsten, die gewissesten in ihm selber.Darum steht er ein wahrhaft höheres Wesen über den höchstender unbegcistetcn Thiere. Wie eng umgränzt ist in diesem die Kcnnt-niß der Vorhandcnhcit!

Er weiß sich urgewiß selber; er weiß urgcwiß das Dasein einerWelt außer sich, die nicht sein Ich ist. Wäre sie nicht außeribm, so wäre sie in ihm, nur gedanklich bewirkt, wesenlos ansich; und dann entweder sein eignes Werk, oder nicht. Wollte er