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sation, wer mag der Weltgeschichte widerspreche»? ist das Werkdes Christenthums! Vom Christcnthum ans, weht im Verkehr derNationen, in Befrcnndnng der Civilisirten mit Barbaren, minschon ein heiligender Sinn durch Glauben und Sitte selbst derBekenner des Korans, wie des mosaischen Gesetzes, derVeda's, wie der Zendavcsta. Die Religion Jesu, diese ent-hüllte Sclbstoffcnbarung Gottes, durchdringt und verklärt lang-sam, aber unwiderstehlich, immer mehr die andern Religionen.Sie wird derselben innerstes Leben, trotz Beibehaltung vonderen äußerer, verwitternder Rinde die Bräuche und Meinungenin Tempeln, Pagoden, Synagogen und Moscheen. Sic wirdderen innerstes Leben, weil das Göttliche und Heilige das innersteLeben aller Geister ist.
So ist das Senfkorn, ausgcsäet an den Ufern des Jordans,cmpvrgewachsen zum jugendlichen Baume, wie der cs vorausgc-sagt hat, der cs säcte. Wäre mir zum Beweis der göttlichenSendung Christi, oder der Wahrheit seiner Lehre, ein Wundervonnöthcn: hier ständ' es vor mir in der Schieksalsgcschichte derMenschheit. Und dies Schicksal ist Wirken des ewigen Wcltord-ners in der Verflechtung der Ereignisse, in der Verspinnung vonUrsachen und Wirkungen, in höchsten, wie tiefsten Sphären desWesen-Ms.
Hier könnt' ich meine Ansicht des göttlichen Alls schließen,denn mir fehlen für das, was ich noch andeuten möchte, Zeichenund Worte. Vielleicht hätt' ich früher schweigen sollen, um derVcrdammnngssncht von Kirchengläubigen und Schnlwcisen zu ent-gehn. Mögen sie aber mir verzeih», wie ich wahrend des Erdc-lcbcns auch meinen Gegnern jederzeit verzieh» habe. Ich folgedem Strahl der Sclbstoffenbarnng des Göttlichen in mir; er spie-gelt sich anders in andern Geistern, wie die Sonne sich anders imkleinen Thantrvpfcn des Halmes, und im weit-erglänzendcn See