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war. Man findet nicht das Nichtvorhandne, und weiß nicht dasNichtgekannte.
118. lieber bildliche Vorstellungen von Eigenschaften des höchste»Wesens.
Gott hat sich unmittelbar in der Wesenheit uuscrS Geistesoffenbart, er das All, und Eine in Allem. Kein Sterblicherhat Gott den Sterbliche» offenbart; Keiner ihnen das Gesetz derHeiligkeit vom Himmel gebracht. Von den Urhebern der frühcstc-sten und jüngsten Religionen wurde das Wissen vom Göttlichenin der Welt vorausgesetzt. Lehrer und Gesetzgeber des Altcr-thums reinigten nur die rohen Vorstellungen ihres Volks von jenenUnvollkommenheiten, die ein Erbe aus noch kenntnißärmcrn Zei-ten waren. Sie läuterten die Begriffe vom Gerechten und Guten.Sic befestigten, für allzustnnlichc Zeitgenossen, die Ideen vomUebcrsinnlichcn vorsichtig im Boden der Sinnlichkeit. Sic kleide-ten darum das Unsichtbare, in Sichtbares, ein; hüllten cs in diePracht feierlicher Gottesdienste; unterstützten das Ganze mit Hoff-nungen, Wundern und Schrecken. Nicht für das, was, in jedersich klar gewordenen Vernunft, eine.sclbstgcwvrdenc, nncrlerntcGewißheit ist, fordern sic Glauben, sondern für das Erlernte,und für höhere Einsicht und Würde des Lehrenden; gleich wie manauch von Kindern, die zur Selbstffrüfung nicht gereift sind, noth-wcndig Glauben an der Acltcrn höhere Einsicht und Würde for-dert. So darf uns nicht befremden, daß Nationen im Standeunentwickelter Kindheit des Geistes, wenn auch ihr Verstand fürirdijchc Verhältnisse und Bedürfnisse sehr ansgcbildct sein mochte,dennoch das Uebcrirdische reinsinnlich, nnd ihre Götter, in mensch-licher Gestalt, dachten. Es darf uns nicht befremden, wenn sicJehova, Brama, Buddha, Zcrwan, Allah, oder mit wc!-