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jedem Stern hcrabsinkcn; daß jeder seiner Nthemzügc Wunder sei.Oder er fordert sogar zn seiner Ueberzcugung persönliches,sichtbares Erscheinet, Gottes unter den Menschenkindern.Er begehrt in kindischer Einfalt die Endlichwcrdung des Unend-lichen; die Bcgränznng der Allgcgcnwart.
Diesen Kinderwünschcn fast ähnlich sind die einseitigen, wennauch scharfsinnigen, Versuche vieler Schulweiscn und doch oft Un-weisen, welche, bei der in ihrem Geiste unaustilgbaren Ungewiß-heit von Gott, sich mit dieser nicht begnügen, sondern die Wesen-heit der Gottheit und deren Beschaffenheit ergründen undbegreifen wollten. Sie verwechselten die Wirkungen mit der Ur-sach; oder bedachten nicht, daß das Wesende gewußt und gekannt,und dennoch schlechthin an sich unbegrcifbar sein müsse (19.), weiles an sich ohne Mannigfaltiges in seiner Einheit bcharrt, unddas Mannigfaltige nur in seinen Erscheinungen oder Acußerungenbesteht, vermittelst deren es auf uns cinwirkt; gleichwie der Men-schengcist nur in seinem Gedanklichen ein Mannigfaltiges wird,und nur vermittelst seiner Gedanken auf die Natur oder auf Men-schcngeistcr erregend zurückwirkt. Daher gingen die Weltweitendes Altcrthunis, und selbst der späten, Zeiten, in den verschieden-sten Richtungen irre aus einander, und suchten das Uufindbare;oder erfände», was sie nicht fanden.
So hielten die Einen den sinnlich gewahrbaren, oder auch wohleine feinere, dem Schaum der Sinne entrückte Materie, weil siedas überall Verbreitete ist, für Urquell alles Dasciendcn; dasBewirkte für das Allwirkende; das Bedingte für das Allbedin-gende; hinwieder die wunderbare Macht des Belebenden, die Ge-fühle der Freude und des Schmerzes, die erhabensten Ideen desGeistes, die weisen Ordnungen des ganzen Wcltgebäists, Heiligesund Unhciligcs, für Wirkungen und Eigenschaften der Materie,je nach deren verschiedner Zusammensetzung. So ward die stoffische