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2 (1853) Welt- und Gottanschauung
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Lügnerin würde: deuten lehrend noch ganz andre Verhältnisseund Erscheinungen auf eine persönliche Fortdauer des Gei-stes in seelischer Hülle, nach dem Tode, hin.

112 Das Reich der Geister, das Tiefste eines höher» WescnreichS.

Der Menschengcist steht, schon im Irdischen, als Einzel-wesen da; mit dem Hellen Bewußtsein, daß er zwar mit allenandern Menschcngcistern einerlei Gcsetzthnm in sich trage, dennochaber nicht der Gleiche mit allen Andern, sondern ein von allenin Stärke und Entwickelung wescnhaft verschiedenes Selbstsei. Er steht da, cingekleidct von der Natur mit dem, was sie inihren gesummten Wirksamkcitssphärcn ist, und erscheint sich daher,in seiner Eigenständlichkeit, gleichsam wie im Mittelpunkt desWeltalls. Er ist sich hell bewußt, nicht mit diesem däö Gleichezu sein; aber sein Weltall ist nicht Natur und ihr Anderssein,sondern das durch ihre Anregungen aus ihm hcrvorgcrnfcne Reichseiner Vorstellungen, in denen er, wie Schöpfer der eignen inncrnWelt, weset. Er hat die Wahrnehmung, daß, unter dem Waltender Natur, in allen ihren einzelnen Schöpfungen, ein Körperdurch Zutritt oder Abnahme der Stoffe vergrößert oder verkleinert,oder Bcwcgkräftc in denselben vermehrt und vermindert, die Machtdes Lebens in ihnen erhöht oder geschwächt, selbst das Seelischewcsenhaft reicher und ärmer im Thier und Menschen werden kann;aber nicht eben so seine innere, wesende Ichheit (110.).

Noch mehr, die Natur selbst, sie seine Erzieherin, weiset ihnüberall ans sich zurück, als gehöre er nicht zu ihr und ihrem Reiche.Er hat ein durchaus anderes Gesetz, als sie in der Gesammthcitihrer Wirksamkeitssphären. Denn im Hintergrund aller seinerIdeen, seines Erkcnnens und WollcnS, bleibt sein Verlangen des