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Nervenleiter verlassend, gleichsam in ihrem eignen Element, demllrseelischen des Alls, hinansschweifend, mit Beistand dessel-ben wahrnimmt, was sie, gebunden an die Organe des leiblichenLebens, nicht wahrnimmt. Und was sie, ohne Hülse irdischer Sinn-werkzeuge, vermag: wird sie auch cntkörpert vermögen, nämlichden Geist im Verband mit dem Weltall bewahren. Ich möchte,zu dem bisher Angedentcten, noch eine bekannte Thatsache fügen.Ist die Seele, während der eben gedachten Zustände, in halberEntbundenheit vom Leben: so muß nothwcndig auch dasGeistcswesen dann zum Theil loSgcbundncr vom Leben sein. DerGeistaber, abgclöstcr, als sonst, von Lcbenseinwirkungen, ist ansich sodann freier von der Macht der Triebe und irdischen Begier-den; in seinem heiligen Gesetzthnm ungehemmter wesend. Daherbemerkt man an Personen, im Augenblick Hellern Schlafwachens,ein edleres Sein, voller Wahrhaftigkeit und Widerwillen gegenthierischc Neigungen und Gesinnungen Andrer-
Es hat nicht an Denkern gefehlt, welchen cs nicht unwahr-scheinlich dänchtcte, daß, wie Stoffe und bewegende Kräfte, diedas Leben zu seinem EinhcitSgebilde verband, nach dem Abschcidcndes Lebens wieder ins Allgemeine des Stoffischcn und der Be-wegkräfte aufgelöst übergehn, ja die Lcbcnsgattung selbst wieder indas Urlcben zurücktritt: so auch löse sich der cntkörperte Geist, unddie Seele, in den Urgeist de.s Alls und in dessen Urseele ans.Doch abgeschn davon, daß ein solches Verschwimmen des wissen-den Gcisteswcscns in das All des Urwesens einem Tode des Gei-stes glcichkömmt, und eine solche Vorstellung im schneidenden Zwie-spalt mit dem Entwickelungsgesetz der ganzen Natur und demHciligungSgesetz des Geistes steht; abgesehen auch davon, daß da-mit in der göttlichen Weltordnung der Reinste und Unreinste derGeister auf gleiche Stufe gestellt, Sünde und Tugend ans Erdenund immerdar gleichgeltcnd, die Vernunft selbst überflüssig, oder