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2 (1853) Welt- und Gottanschauung
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verlassen hat, die Körpertheilc in Gährung und Verwesung, unterdem Spiel der freigclaffenc» Bewcgkräste, zerfallen.

Eben so bekannte Thatsachcn lehren, daß die Seele, selbst imgesunden Leibe des Menschen, wie des Thiers, nicht immer aufdie äußern Gränzcn des Körpers beschränkt sei, sondern über fichinaus ihren Kreis erweitert (54. 55.); daß sie durch Genuß,oder Aufnahme vom Urseelischcn im All der Natur, erhöht undgestärkt werden könne* *), gleichwie auch das Leben durch Zutrittvon, seinem Bedürfniß entsprechende», Stoffen und Bcwegkräften,mit denen sich ans dem allvcrbrcitetcn Urlcbcn Frisches vereint,gestärkt und gemehrt werden kann; daß die Seele in ihrer Halb-entbnndcnheit vom LeibcSlebcn und dessen Organen, aber noch mitdem Geiste vollkommen verknüpft, wie z. B. im Zustand mond-süchtiger Nachtwandler, im sogenannlen magnetischen Hellseher,der Somnambulen, oder zuweilen in der Verzückung sibirischerSchamanen, Entferntes wahrnchmen, Vergangenes in Erinnerungznrückrnfcn, Bevorstehendes erahnen, selbst Gcmüthsercignisse And-rer (z. B. des Magnetiflrendcn) wissen könne, und nicht bloß zu-fällig und unwillkürlich, sondern vom Geistcswillcn, nach bestimm-ten Richtungen, geleitet (72.).

Möge man nun diese Zustände Nacht - oder Lichtseite der Wesennennen: so erkennen wir in dergleichen bekannten und mannigfaltigverkannten, Erscheinungen, cigenthümliche, dem Geiste unter-gebene Wirkcnsartnngc» der Seele, die, ihre gewöhnlichen

noch Haare des Hauptes und Bartes, Nägel der Finger und Zehender Etugesargtcn, in ungewöhnlicher Länge fortgcwachsen gefunden har

*) Es scheint, daß auch vom Seelischen dcö Magnetislreudeu Ilcbergangin das Seelische des Maguctisirien stattfindct, indem dieser sich da-durch vorübergehend erquickt und gestärkt, jener hingegen geschwächtfühlt.