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rcn und Fühlen, als Wächter und Beseligen des thierischen Lebenshcrvorgehn: so empfängt der Geist aus ihr, die ihm ein Gleich-artiges ist (gl.), seine Werkzeuge. Die Seele, das ihm Nächsteim Naturwcscn, bildet gleichsam des Geistes Leib.
Das Seelische, der unsichtbare Leib unsers Geistes! — Immer-hin mag das Aliznbildliche des Ausdrucks etwas hart scheinen,besonders denen, welche gewöhnt sind, Seele und Geist noch füreins und dasselbe zu halten, oder mit einander zu verwechseln.Der Gedanke selber ist weder neu, noch steht er ganz ohne Recht-fertigung durch Natnrbctrachtuugcn und Thatsachcn der Erfahrung.
Wir wissen aus täglichen Wahrnehmungen, daß das Seelischeallein zwischen nnserm Geist und der übrigen Natur der Dinge,durch Gewährung und Gefühl das verknüpfende Mitglied sei; daßwir, ohne dasselbe, kein Erfahren von Stoffen und Körpern, vonbewegenden Kräften und von einer die Körper belebenden Machthätten. Wir wissen, daß nicht der todtc Leichnam empfindet, nichtdas stoffischc Gebilde des Auges sicht, des Ohres hört, sondernnur während der Beseelung, daß auch nicht das Leben selbst inden Sinncnwerkzcugen das Gewahrende und Empfindende sei,weil der Mensch, im schweren Schlaf, in Betäubung, in Ohn-mächten und ähnlichen Zuständen leben kann, und nichts vornNeußcrn empfindet, weil sich die Seele von den Organen abgc-wcndct hat. — Wir wissen ferner durch Erfahrungen, daß inSterbenden sich zuerst, mit dem Geiste zugleich, das Seelischevom Körper trennt; aber in diesem, der kein Zeichen von irgendeinem Empfinden, Erkennen der Dinge und Willen äußert, nochdas pftanzischc Leben fortwährcn kann und wirklich fortwährt, selbstim Grabe*); daß erst, wenn das Leben sein Stoffgcbilde gänzlich
Für die Fortdauer des Belebenden im entseelten Körper spricht auch,daß man, bei späterer Widereröffnung von Gräbern und Särgen,