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2 (1853) Welt- und Gottanschauung
Entstehung
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gemeines Verarmen, bürgerliche Unruhen und Untergang derStaaten endeten die naturwidrigen Zustände. Andre Gesetzgeberführten nicht mir Gütergemeinschaft ein, sondern auch Gemein-schaft der Weiber und Kinder; aber mit gleich verderblichen Folgen.Weibcrgemeinschast ward in ihren Wirkungen der Ehelosigkeit gleich.Sic entwöhnten den Mann vom edeln Genuß häuslichen Glücks,daß er, durch nichts, als Ruhm- und Ehrsucht, oder Geld - undHerrschgier gekirrt, anfhörte der Menschheit zn dienen, und nurWerkzeug seines Staats blieb.

Man ist Wohl von diesen Verirrungen des Altcrthnms znrnck-gekommen; aber in nicht minder verderbliche hinübcrgeschweist.Man hat versucht, Gleichheit desMeincns, Glaubens nndWissens zu erzwingen. Wer anders zn denken wagte, als derGewaltshcrr gebot, hieß Feind des Staats; wer anders, als derPriester, hieß Feind Gottes. Der gesetzgeberische Wahnsinn, wel-cher doch keine Gleichheit des Talents, der Erfahrung nnd Ein-sicht Aller schaffen konnte, wollte fremde Ueberzeugungen abhängigvon seinem Befehl machen. Er begehrte das Unmögliche, begehrtenämlich, daß jeder sich selber abthun, sein Wesen und Wissen inein anderes verwandeln solle. Eben so leicht hätte er gebietenmögen, daß alle Thierc mit Nachtigallstimmen singen sollten. DieFrucht solcher Empörung gegen die göttliche Ordnung der Dingeward, neben gesetzmäßiger Heuchelei und Lüge: Länder-Elenddurch Verfolgungen, Kerker, Scheiterhaufen, Aufrnhrc und Glau-benskriege.

Gewiß nicht geringer, als Gefahren künstlicher Gleichheit,sind auch Gefahren künstlicher Ungleichheit. Frevelnd wagteder Sterbliche, die ewigen Stiftungen nmzukchren, welche in derSchöpfung walten, veräußerliche Güter unveräußerlich, nndUnveräußerliches veräußerlich zu erklären. Doch überall, woein großer Theil des LandesbodenS und der Glncksgntcr dem all-