künde Z verdammen: immer zeugt, wie das Mcrthum, so nochder heutige Tag, vom Dasein solcher Zustände. Die Thatsachensprechen, obwohl in ihnen oft schwer zu entscheiden ist, was, inden Acußcrungcn des Kranken, der Wirklichkeit entsprechend, undwas unwillkürliche Selbsttäuschung sei? Denn was der Geist durchErfahrung und Unterricht geworden, bleibt er auch im Zustanddes Traums, wie des SchlaswachenS.
41. Fortsetzung. Krankheit.
Zn so eigenthümlicher und wunderbarer Macht uns auch dasbeseelende Wesen erscheinen möge, wenn es sich, in größerer odergeringerer Losgcbundcnhcit vom Leben, offenbart: wird doch dieszwiespältige Verhältnis!, als Krankheit angcsehn, und mit Recht.Denn cs ist ein Zustand von Hemmung und Störung im natur-gemäßen Wirken und Erscheinen des beseelten Leibes; theilwciscAufhebung der in sich vollendeten Einheit der im thierischcn Lebens-bildc vcrbundncn Wesensartungcn.
In der Thicrwelt sind nur Leibes-, oder Seelcnkrank-hciten möglich. Der Mensch aber ist auch Krankheiten desGcmüths unterworfen. Das Thier, wenn cs von äußern Ver-letzungen, oder verderblichen Einsiüsscn atmosphärischer Beschaffen-heiten verschont bleibt, genießt, bei regelmäßiger Befriedigung
') Am 21. April 1841 verbot ein Dekret der Kongregation der römi-schen und allgemeinen Inquisition, welches am gleichen Tage dasApprobavit des Papstes Gregor XVI. erhielt, die Ausübung desthicrischen Magnetismus (usuin rnsAnstisini, prout expositur,non Uoore); denn die magnetische Operation gebe nur Anlaß zumUnglauben und Sittenverdcrbcn. Ehmals hielt man solche Leutefür Besessene vom Teufel.