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lichcn Empfindlings- und Gcwahrungsorgancn eng verbunden ist,«ine unerklärliche Gemüthsvcrstimmnng, eine Unruhe, ein Miß-muth, der zuweilen an Lebensüberdruß gränzt, oder darin über-geht. Nachts aber, wenn die Lebeusgcsctze allein im schlafendenGeglieder schalten, und die Seele sich ins Innerste, zum Geiste,zurückzuzichn scheint, ist's, als verbreite sie sich beim Kranken dervbigen Art, abgeschieden von ihren gewöhnlichen Organen, weitüber den Leib hinaus, empfindend und gewahrend, doch vom geisti-schen Wesen durchleuchtet, und nur noch so viel mit dem Lebenzusammenhängend, als nöthig ist, die Gliedmaßen des Körpers zumancherlei Verrichtungen willkürlich zu lenken. Die Lcbenstricbewirken nicht mehr auf sie ein. Sie kennt keine thierischc, unreineBegierde; keine Furcht, keine Angst, wenn sic den Leib einemgrauenvollen Untergang bloßstcllt. Der Nachtwandler, mit völliggeschloffenen Außensinncn, gewahrt die Gegenstände nah und fern;wandelt die gefahrvollsten Wege, welche er, wenn er sie wachenderblickte, schaudern würde, mit seinem Fuß zu berühren. Er ver-richtet gewohnte Tagsgeschäfte, und Anderes, was er wachendkaum in solcher Vollkommenheit vermöchte. Und ist er erwacht,fehlt ihm gänzlich die Erinnerung dessen, was er gcthan, weilsein Seelisches keinen Gebrauch von einem der gewöhnlichen stoffi-schen Organe gemacht hatte.
Das Gcheimnißvolle im Wesen des Seelischen tritt uns zu-weilen noch wunderbarer bei jenen Personen entgegen, welcheim Zustand des sogenannten Schlaf-Wachens (des thicrischcnoder Lebensmagnetismns, oder Somnambulismus), helldurch Vergangenheit und Zukunft sehn, und in der GegenwartVorhandenes gewahren, welches dem Blick des Gesunden,sei cs durch Fernen, oder vorliegende dunkle Körper, unsichtbarbleibt. Möge man die Wahrheit solcher Zustände bezweifeln oderläugnen, oder die Anwendung des Mesmerismus in der Heil.