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2 (1853) Welt- und Gottanschauung
Entstehung
Seite
172
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mürben" Verschiebbar-Hartes verstehe) die Einreihung des Rauhenund Glatten; doch ist dies nur Vorhandensein, oder Mangel, vonhärter» oder weicher» Unebenheiten einer Oberfläche, Oder manvermißt beim Geschmack und Geruch die Erwähnung des gcwürz-haft Netzenden, gleichsam Brennenden. Doch dieser Reiz, der oftauch ohne andre Geschmacks- und Gcruchscrregung sein kann, istmehr nur ein flüchtiges, im Gcmeincmpfindcn gewährtes, leichtesVerletzen und Verwunden der Nerven, woraus leises Schmerzenund Bctäubtwcrdcn erfolgt.

Jedes Empfundene ist also nur eine N Übersetzung desDraußen, in die Sprache der Seele. Der vom Nadelstichverursachte Schmerz ist nicht in der Nadel; der in uns empfun-dene Ton, nicht in der Saite selbst vorhanden; das in nnscrmSeelischen, als Farbe, bezcichnetc, nicht in den Gegenständen,außerhalb des Auges, befindlich.

6V. Das seelische Jnueiilicht.

Wir wissen von der lichtischcn Bcwcgkraft, daß sic außer unsmit Stoffischcm gepaart sei (41.). Sic wirkt chemisch ans andreStoffe ein, wird von ihnen ungezogen, abgcstoßcn, verschluckt undverändert. Wir wissen, daß dieser Lichtstoff zur Ortsvcrände-rung mit einer Bcwcgkrast geeint sei, und seine Bewegung, inAuge und Sehnerven, zum Wesen des Lebens, nnd von ihm insSeelische, überall nur, als Erregtes, fortgcpflänzt wird. Die da-von in der Seele gcwvrdne Empfindung, heißt Helligkeit; derGrad der Helligkeit, Farbe; die stärkste Helligkeit, Glanz; dieschwächste, Finstcrniß, welche beinahe an Nichtvorhandcnhcitlichtischcr Erregung gränzt. Gänzliche Abwesenheit dieser letzter»in dcr Seele wird Blindheit genannt. Der Blinde hat weder Ein-