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2 (1853) Welt- und Gottanschauung
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Mit Recht nennt man jene drei Sinne (des Tasten-, Schmecken-,Ricchens) die nntcrn. Denn obgleich sic die durch sic empfundnenDinge in unmittelbarer Berührung mit den Sinnwerkzcngcngebracht werden müssen, bleibt die Vorstellung von dem, durch sieim Seelischen, Erregten eine unklare. Hinwieder sind die Ein-drücke, welche wir durch den Sehsinn und Hörsinn, als Farbeund Schall empfangen, weit bestimmbarer; in der Vorstellungdeutlicher, obwohl sic nur aus der Ferne, durch fortgepsianzteSchwingungen der, zwischen ihnen und dem Auge und Ohr lie-genden, Stoffe, in mittelbarer Berührung mit diesen Sinnes-organen stehn.

Nicht minder bcachtungswürdig ist ein gewisses ebenmäßiges,oder gleichartiges, Verhältnis; in den Hauptartcn und Ncbcrgängcnvon den Empfindungen sämmtlicher fünf Anßcnstnne, unter einander.Dieser Gleichlauf (oder Parallelismus) der Sinne, ist frei-lich, bei der Armuth der Sprachlichen, bei der schwierigen Un-terscheidbarkeit der Geruchs- und Gcschmackscrregungcn, bei demSchwankenden in Beziehung der Tast-Empfindungen, nicht leichtzu verdeutlichen. Indessen möge folgende Zusammenstellung, alsVersuch, dazu gelten, worin die größer gedruckten Wörter, gleich-sam einen harmonischen Dreiklang der Grnndtöne, die übrigenUebergängc bezeichnen.

Gehör: Prime, sckunde, Terze, quartc, Quinte, scrtc,

scptimc.

Gesicht: Roth, orange, Gelb, griin, Blau, indigo,

violet.

Geruch: > Sauer: sauersüß, Süß, bittersüß, Bitter, bittersalzig,

Geschmack: ^ salzsaucr.

Ertaste: Hart, clastistisch, Flüssig, zähe, Weich, lockermürbc,

spröde.

Vielleicht vermißt man beim Tastsinn (wo ich unter demlocker-