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2 (1853) Welt- und Gottanschauung
Entstehung
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der einen oder andern Lebcnsvcrrichtung, im Ausbildcn des Ge-wächses, einseitiges Entfalten, oder Znrückstehn einzelner Glie-derungen , oder auch Entwickelung fremdartiger Lcbensgattungen imGehäuse einer andern, und auf Kosten derselben, d. i. Mißgestal-tungcn (monströse Bildungen) bewirken, welche sich mit demWachsthnm des Ganzen verhältnißmäßig ansgcstalten. Indem dasschaffende Leben, bei dieser irren Richtung seiner Thätigkeit, zu-mal bei Ausbildung der cdlcrn, inncrn Werkzeuge, die Mißver-hältnisse fortsetzt; pflanzt es dieselben zeugend, als Gleichartigesvon sich, im Samengcbilde fort. Es hüllt hier den von ihm aus-gegangncn Funken in dieselben Stoffarten und Formvcrhältniffe,welches es selber zum Bau seines Gehäuses anznnehmen ge-zwungen war. Innere Mißgebilde der Werkzeuge (organische Feh-ler) können daher in Geschlechterfolgen vererbt werden, besonderswenn, zur Fortzcugung, Geschöpfe aufeinander wirken, welche durchHerkunft von gleichem Stamm, durch Gleichheit örtlichen Atmosphä-rcn-TonS, und der dadurch bedingten Beschaffenheit der Nahrungs-stoffe, mehr oder weniger zu ähnlichen thcilwcisen Schwächen, oderMißbildungen, der innern Gliederungen, Hinneigung empfangenhaben. Feldfrüchtc veralten und vergehn mit der Zeit endlich aufdem Boden, von dessen Pflanzen ihre Saat stammt. Völkerschaften,die in seltener Vermischung mit andern leben, nehmen endlich,unter dem Einfluß vom Klima und Boden ihrer Wohnstätte, cigen-thnmliche Haltung und Gestaltung des Körperbaues, sogenannteNationalphysioguomicn, an, wodurch sic sich von Nachbarn unter-scheiden. Familien, deren Kinder sich, nur unter sich, und nnver-mischt mit andcrm Geblüt, fortpflauzen, sterben endlich entartendans. Das leibliche Leben der Familien und Völkerschaften, wieder Thicre und Feldfrüchtc, ist nicht das unwandelbar Wesende,sondern nur Erscheinung desselben, und kann sich nur in Mannig-faltigkeit und Wechsel erhalten.