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Nur in re» untern Klassen des Pflanzen- und Thicrrcichs habenwir jene Gegensätze der Thätigkcitsweisc,-znm Innern ober äußernWachsein, noch nicht wahrnchmcn können.
»S Zeugung und Tod.
Ansangs ein Funke, mehrt sich die belebende Macht des stoffl-iche» Einhcitsgcbildes, mit Menge und Mannigfaltigkeit rer Kräfteund Stoffe, welche sie in ihren Bereich ausgenommen und ihremGesetz untergeordnet hat. Die Fülle des Lebens mehrt sich bisznm Ncbcrströmcn zu neuen Gebilden. Je mehr Nahrung, je mehrZengungskrast. In Hungcrjahren werden wenigerMenschengeboren.
Je reicher an Wiedcrergänznngsvcrmögcn das Leben, und sceinfacher sein Ban ist, umso leichter wird seine Fortpflanzunggeschehen; selbst durch einzelne Theile seiner Verkörperung (wennin denselben das Wesentlichste seines Gegliedcrs sich wiederholtfindet), wie im Ban der Polypen, in Zweigen, oder Wurzeln,oder Knospen, selbst Blättern vieler Pflanzen. Im Samcnkcim(Ei, Fötus) ist die Gesammtheit des Gegliedcrs jeder Gattungvollständig in Anlage, aber nicht ausgebildet.
Das Leben ans seinen untersten Stufen, mit denen auch dievollkommensten Artungen desselben ihr Werk beginnen, hat in deranfänglichen Nnfestigkcit, Flüssigkeit oder Weichheit der Stoffe,in denen es schafft, die meiste Hinneigung zur Ausdehnung, zumWachsthnm, zur Ergänzung seiner Gliederungen. Daher wachsenzwei und mehr Keime, in ihrer noch dottcrartigcn Beschaffenheit,gedrängt, in einander übcrsticßend, leicht zusammen, als Doppel-gcbildc mit Doppelleben. So sehn wir zuweilen zusammcngcwach-sene Kirsche», Mandeln, Thierc, Menschen.
Hinwieder kann auch einseitige Begünstigung, oder Störung,