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2 (1853) Welt- und Gottanschauung
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von den übrigen, oder deren Ucbcrgang zu benachbarten, wir nurin roher» Unirisscn, nicht in ihren zartcrn Bcstiminungcn, zu un-terscheiden wissen. Kein Ort auf Erden ist dem andern in seinenUmgebungen, und physischen Verhältnissen, gleich. GeographischeLauge und Breite eines jeden; größere oder geringere Erhebungüber der Mcereofläche; freie oder vcn Bergen umfaugne Lagen;Sumpf-, Steppen-, Felsen-, Sandboden; stehende, stille oderbewegte, oder unterirdische Gewässer; stärkeres oder schwächeresörtliches Erregtsein oon Elekter, Galpan, Magnet des Weltkör-pers selber; andre Thier- und Pflanzenwelt mit deren eigenartigenVerdünstungen; zahllose Einflüsse andrer Art, geben der Beschaf-fenheit jeglicher Gegend eigcnthnmliche von andern verschicdncHaltung und Stimmung. Ruf gewissen Punkten der Erdoberflächefinden wir die Pest; auf andern die Cholera; in der Verschattung,ticferlicgender Gcbirgsthälcr den CrctiniSmns, heimisch. Anfcnt-haltswechsel, oder Luständernng, kränklicher Menschen wird ihremGenesen, bald vorthcilhaft, oder gefährlich.

Den menschlichen Sinnen sind diese cigcnthümlichcn Häufungenund Mischlings- und Errcgungsverhaltnissc von Stoffen und Kräf-ten, auf vcrschicdncn Erdstellcn, unempfindbar. Aber nicht aufgleiche Weise sind denselben die Sinne aller Thiere verschlossen.Das Leben des menschlichen Leibes wird vom Einfluß jener man-nigfaltigen Zustände nur selten in seinem Wirken geändert. DerMensch, und nur wenige Thiere und Pflanzen, wie er, gleichsamgeharnischt gegen die Einwirkung jener Zustände, können sich da-her in fast allen Gegenden des Wcltkörpers ansicdcln. Nicht alsojede der thicrischen und pflanzischcn LebenSgattungcn. Der Mehr-theil der Pflanzen und Thiere ist an den Genuß örtlicher Natur-Verhältnisse gefesselt; er wird von ihnen ans der Ferne ungezogen;von andern wieder verdrängt.

Doch bei dem bunten Wechsel dieser zartern, irdischen und