148
W ^
»! n . S
rnngswissenschaften, welche wir Atmosphärologic und Meteorologienennen, werden in ihrer bisherigen Dürftigkeit beharren, biseine Kette ober mehrere Linien von BcobachtungSpunktcn, mit ver-qlichcnenWerkzcugcn »nb einerlei Weisungen ausgestattet, von einemPolarkreise znm andern, alle Zonen bnrchschncibcnb, gezogensind; und eben so wieder mehrere, in vcrschicdnen Brcitegradcn, umbeide Halbkugeln des Wcltkörpers; bis wir die gleichzeitigenErscheinungen des gcsammtcn Lichtkreises, von der Mecresffächebis zu den letzten bewohnten Hohen der Gebirge, kennen; sowohlmit Bezug ans den Stand der Sonne und der übrigen Planetenzum Erdball, als der Erdbeben, vulkanischen Ausbrüche, oder derAusbreitung, Dauer und Wanderung um sich greifender Seuchenaller Art u. st w.*).
Aber auch dann werden dem geschärftesten Blick der forschendenBeobachter viele Umstände entrinnen, welche den Schlüssel zurLosung des anziehendsten Räthscls verheimlichen. Es ist keinemZweifel unterworfen, daß Luft- und Erdkreis noch Familien vonAtomen und Kräften beherbergen, welche sich bisher so wenig,als Licht- und Wärmcstoff fangen, wägen, prüfen ließen; und diein großen Wechselwirkungen auf einander und mit bekannter» Ga-sen und Natnrkräftcn, nicht geringen Einfluß ans Lebensentwicke-lungen haben. Es ist keinem Zweifel unterworfen , daß jede einzelneStelle, oder Gegend, auf der Erdoberfläche ihre cigenthümlichcHänfnng und Mischung von Dünsten, Gasen, Atomen, Bewcg-krästcn und Gegensätzen derselben enthalte, deren Verschiedenheit
Dergleichen könnte, in unsrer Zeit, nur von England auSgeführt wer-den. Ich gab meinem verewigten Freunde, dem Prof. M. A. Pictetin Genf, ans sein Verlangen, meine Ideen darüber schriftlich. Erwollte sie der Londncr Societät der Wissenschaften mittheilen, undstarb bald daraus.