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2 (1853) Welt- und Gottanschauung
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angchäuft finden. Der Einfluß dieser Zustände, auf dieLcbensgattnngen, offenbart sich nicht nur auf die Pflanzenwelt,sondern auch auf Menschen und Thierc.

Mit dem Wechsel der Jahrszeitcn ändern die Beschaffenheitendes Lichtkreises, nicht etwa nur durch Mehrung und Minderung derWärme des Lichts, Elektcrs u. s. w., sondern auch durch Hcrvor-tretcn und stärkeres Einwirkcn andrer Artungen der bewegen-den Kräfte, und deren verwandelte Verhältnisse in Verbindungmit nncrkc n nbaren A r t u n g e n der Atome. Davon belehrt unsbeim Wechsel der Jährszcitcn, die im gleichen Vcrhältniß geän-derte Lebcnswirksamkcit in Pflanzen und Thicrcn; jene sprossenoder welken; diese wechseln Farbe und Behaarung. Die Sterblich-keit der Menschen ist in bestimmten Zeiten des Jahrs allgemeiner.Noch kennen wir nicht alle Gattungen der Stoffe und der ans sicund die Lcbcnsgattungen cinwirkenden Kräfte. Die Physik, alsWissenschaft, wie reich sie uns jetzt schon immerhin ansgcstattcterscheint, liegt noch in der Wiege ihrer Kindheit Wer löset heutschon das Räthsel vom Einfluß entfernter Weltkörpcr, der Sonne,des Mondes, vielleicht noch andrer, unabhängig von Licht-, Wärme-,Elektervcrbindnngcn und Entbindungen, ans die Verrichtungen desLebens; ein Einfluß, den tausend Thatsachcn unter allen Himmels-strichen beurkunden? Wer löset das Räthsel der sogenannten Mi-asmen, der zeitweise« Erscheinungen und Dauern gewisser epide-mischer nnd sporadischer Krankheiten, und ihrer Wanderungen umden Erdkreis? Wer löset das Räthsel der Vorgefühle vieler Thiercvon Witterungswechseln, selbst atmosphärischen, feuchten oder trock-nen, Zuständen ganzer Sommerzeiten? Wir athmcn, wir lebenmit Pflanzen nnd Thicrcn im Lnftmccr; aber seine Bestandtheilesind uns unbekannt, mit Ausnahme der allergcwahrbarsten nndausschcidnngssähigstcn GaSartcn; unbekannt find uns seine Ebbennnd Fluten, Bewegungen und Verwandlungen. Jene Erfab-