tischer und galvanischer Kräfte. So wächst der Blcibanm aus derAuflösung seines Metalls pstanzenhaft nach allen Seiten empormit seinen glänzenden krystallischcn Blättchen. Aber es geschiehtdiese Ausdehnung der durch Ansätze der Mctallatomcn an den äußernFlächen und Spitzen. Das Leben hingegen erweitert sein Gewächsvon innen ans, indem es die an sich gezogenen Stoffe zersetzt;die seinem Bedarf untauglichen absondcrt und ausscheidct; die taug-lichen vcrthcilt, und den vcrschicdncn Gliedern, Werkzeugen undBestandthcilen seines Gehäuses einverlcibt, denen sie Verwandtessind. Diese Verarbeitung und scheinbare Verwandlung der Materie,durch Verähnlichung und Mischung mit früher vorhandncn, istdas Verdannngsgeschäft despflanzischenund thicrischcn Lebens.Jede Artung desselben krystallet seine Fasern, Schläuche, Zellge-webe n. s. w., so wie deren Verhältnisse und Formen, vermittelstVerwendung der vcrschicdnen an sich genommenen bewegenden Kräfteanders; und verähnlicht und mischet, durch cigenthümlichen Che-mismus, die Stoffe auf andre Weise. Der Wcrmuth und dieWeinrebe, in gleichem Boden beisammen wurzelnd und Nahrungsaugend, in gleicher Luft athmend, bilden ganz verschiedne Säftein ihrem Innern. Das Fleisch der Säugcthierc, Vögel, Fischeu. s. w. ist verschieden unter sich und von dem der Pflanzen.
Mit jenem Geschäft der Gewinnung, Verdannng und Vcrthei-lung der Nährstoffe ist das der Wicderergänzung, oder der Hei-lung verletzter Thcile des Gegliedert, fast dasselbe; nur höher Ge-steigertes. Es ist, wie jenes, eins der allgemeinsten und erstenGeschäfte der, dem Urlebcn nächsten, Lebcnsgattnngcn. Frisch ge-schnittene Wurzeln, Zweige, Knospen n. s. w. ergänzen sich sel-ber wieder zu vollständigen Lebcnsgebildcn ihrer Art. Tremblcykehrte Polypen um, das Innere zum Aeußern; er theilte sic undsie stellten sich wieder her. Bonnct nahm dem Salamander An-