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2 (1853) Welt- und Gottanschauung
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gcn und Füße; das Leben ersetzte sic von neuem, wen» gleich min-der vollkommen.

Alle bisher genannten Verrichtungen sind in der Allgemeinheitder Anziehung begründet. Aber untrennbar verbunden damit istdie Abstoßung des dem Gesetzthnm des Lebens, nach Zahl undBeschaffenheit, unverwandten, und seiner Wcsensartnng Widerspre-chenden. Es offenbart sich dieses Abstoßen sowohl in der Fort-bewegung gasiger und tropfbarer Flüssigkeiten im Innern desLebensgehänscs, als in der Fortschaffnng und Absonderung un-vereinbarer Materien ans demselben, oder Ausscheidung des Ent-behrlichen, durch Verdünstung, Anshauchen, Answnrf n. s. w.Wir wissen, daß die Leiber der Menschen und Thicrc, nach einerReihe von Jahren, nicht mehr aus den nämlichen Stoffen bestehn,aus denen sie einst früher bestanden; daß selbst die Knochen, inihrem Wachsthnm, die altern Bestandthcile verlieren und mit neuenersetzt werden. Das Leben bewahrt nur, beim immerwährendenWechsel des Materials, die von ihm bestimmten Formen desGeglicders, wie im versteinerten Holz der Kicselstoff in die Formendes verschwundenen Pflanzcnstoffs an dessen Stelle tritt.

In allen diesen Verrichtungen ist die cigenthümlichc Wirksam-keit der Wärme, des Lichts, Elckters, Galvans, Magnets undandrer Bcwegkrästc, sowie ihrer Gegensätze, unverkennbar. Alleineben so unverkennbar handeln sie nicht frei; sondern beherrscht undgefesselt durch die Gewalt des Lebens und, nach jenem Gcsctzthnm,in bestimmter Ordnung wirkend. Sie werden durch das Leben zurThätigkeit erregt und bedingt, wie sie ihrerseits, einwirkend, anch"das Leben erregen und seine Wirksamkeit bedingen.

Erregbarkeit znm Erscheinen, zum in sich Nendcrn, ist Ge-meingut aller WcscnSartnngcn. ES ist auch das Erste und Letztejeder Lebensäußerung, im Keim, wie in einzelnen Thcilcn seinerGliederungen; in diesen aber mehr, oder minder vorhanden, oder