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2 (1853) Welt- und Gottanschauung
Entstehung
Seite
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48. Unmittelbare und »»'ttclbarc Verrichtungen des Lebens im Vander Pflanzen- und Thicrwelt.

Jenes Gesetz alles Wesens und Wirkens: Anziehung und Ab-stoßung, ist mich das erste nnd allgemeinste der allbelebcndcnNatur, wenn sic ihre sachllchwirkcnde Einheit, in der Ver-gänglichkeit der Erscheinungen, auf unzählige Weise ansprägt. DasUrbclcbende, in sich zu mancherlei Artungen auseinander getreten,(die dann wiederum in sich, fort und fort als Gleichartiges wesendnon einander gehn,) gliedert und ordnet, in Anziehung verwandterStoffe, bewegender Kräfte und Lcbensgattungcn, das Mannig-fache derselben zu Abbildern ihrer eignen Einheitsnothwcndig-kcit; zu psianzischen nnd thierischcn Eigcnganzen, für deren Mengeund Beschaffenheit uns Zählen nnd Namen fehlen.

Wachsthum, d. i. Vereinigung von Stoff-, Kraft nnd Lcbcns-gattnngcn, Bewahrung nnd Gliederung derselben zu einem Ein-hcitsgcbilde; so wie Fortsetzungen seiner selbst zu gleichar-tigen Gebilden, dürfen wir daher wohl, mit Fug, die »nmiitcl-barcn Verrichtungen des Lebens nennen. Hingegen alleLeistungen desselben, welche nur vermittelst des Gcsctzthums dervom Leben gcbnndnen nnd beherrschten Stoff-, Kraft- nnd (Ihmverwandten Lcbensgattungcn) gcschchn können, unterscheiden wirvon jenen, als mittelbare Lebcnsverrichtnngen, wie dasGeschäft der Nährung, Verdauung, Wicdercrgänzung,Fortbewegung und Absonderung der Flüssigkeiten.

Das Geschäft der Nahrung ist einfaches Erscheinen der Wahl-vcrwandschaft einer Lebcnsartung zu den, ihrem Gcsctzthnm ent-sprechenden, übrigen Lcbcnsgattungen, Bcwcgkräftcn nnd Stoffen,welche die LcbenSartnng sich znm Ausgestellten ihrer Einhcitsschö-pfung aneignct. Zwar auch todte Stoffgebildc vergrößern sich durchAnhaftnng der ihnen verwandten, oder durch Ncgewerdcn magne-