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2 (1853) Welt- und Gottanschauung
Entstehung
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Auge unmöglich sichtbar, bewahren allenfalls noch, in sich cingc-schlossen, Steine des Kieselgeschlechts in kreidigen GcbirgSgcbiiden,nur unter mehrhundertmaligcr, mikroskopischer Vergrößerung er-kennbar. Und diese Urpflänzchcn und Nrthierchcn verschwanden unterauseinandcrfolgendcn Zerstörungen der Erdoberfläche.

Doch wie viele Weltzcrstörungen, und wie lange Verkettungenvon Gegensätzen des schaffenden Lebens sind abermals vorübergc-gangen, che jene Riescnpflanzcn erwuchsen, deren Bau und Man-nigfaltigkeit wir in den alten Schicferthon- und Steinkohlcnlagc-rungen anstaunen, in denen sie seit undenklichen Weltaltern be-graben liegen? Auch sie sind verschwunden, nnd haben noch nichts,oder wenig, gemein mit Gebilden ihrer Gattung, die heutigesTages auf Erden grünen. Auch sind nur noch Gewächse der unternArtung, geschlechtslose (Crhptogamcn), ohne Blume, ohne Frucht,wie unsre Farrcnkrüutcr, Bärlappen- und Schafthcn- oder Schilf-artigen (Lycopodicn nnd Eguisetacccn). Sie schienen damals nochvorherrschend den Erdball, mit ihren Ungeheuern Gliedmaßen,überwuchert zu haben. Die den bärlappcnartigcn Gewächsen unsrerTage (den Lycopodiaceen) verwandt scheinenden waren aber nichtniedriges Kraut, sondern 60 bis 70 Fuß hohe, und mehrere Schuhdicke Stämme; und die, unfern schaftheuartigen Pflanzen ähnelnden,sogenannten Calamitcn, hatten Stämme von 12 bis IS SchuhDurchmessers. Man sollte schier glauben, in jenen Wcltaltcrn undin den unmittelbar folgenden habe der werdende Erdball nicht nureine andre Stellung zur Sonne, sondern auch einen andern für unsunathembaren Dunstkreis gehabt, der reicher an kohlcnstoffischen,ärmer an saucrstoffischen Gasen war, als gegenwärtig. Nur seltennoch traten zwischen jene gigantischen Kräuter einsamculappige Ge-wächse (Monocotyledoncn).

Neuer Weltuntergang. Eine zweite Reihe neuer Gebirgslager(sekundärer) umwickelte den Erdball. Die schafthcuartigen Riesen-