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2 (1853) Welt- und Gottanschauung
Entstehung
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kräuter wurden schon kleiner; die baumartigen Lycopodiaccen grün-ten nicht wieder ans der neuen Erde. Sic wurden allmälig von derüberwuchernden Masse zapfentragcndcr Pflanzen, ähnlich »nsernTannen-, Tarns- und Cycadecn-Arten, verdrängt. Zn den ein-samenlappigcn Gewächsen gesellte» sich schon, doch sehr sparsamnoch, die höher» Gebilde der Zweisamenlappigen (der Dicotylc-oonen); nnd zu den übrigen Thicrformcn traten schon einzelneseltsam gestaltete Sängethicrc.

Auch diese neue Welt ging abermals unter. Es schlug sich eineneue, eine dritte (tertiäre) Reihe von Gebirgslagen: nieder, undüber ihnen, eins unsts andre, crblühetc ein vollkommner entfaltetesLeben. Das Reich der Pflanzen zeigt schon mächtiger nnd herr-schender die mit Blumen nnd Früchten prangenden Gewächse; nndmit ihnen nach nnd nach schon Vögel nnd Sängcthicre, von denendie ticfern Flözgcbildc keine Spur anfweiscn. Eierlegcnde Vier-füßler, ungeheure Eidechsen nnd Schildkröten erscheinen zwar schonin de» untern Krcidelagern nnd im alten Jurakalk; ober Land-säugethicrc, jene ungeschlachten riesigen Paläothcricn, Mcgathcricn,Anoplothcricn u. s. w. erst in den obcrn, darüber hingcschwcmmtc»Gebirgsablagcrnngcn, mich die Mastodonten, Miffurinms, Rhino-zerosse, Elephantcn n. s. w.

Nach manchen Erdrevolutionen nnd zahllosen Jahrtausenden,erschien endlich, mit vollendetstem Lcbensban, die menschliche Ge-stalt. Selten nur wird in den jüngsten Kalk-, Ghps- und Lehm-lagern menschliches Gebein versteinert gefunden; nnd auch dannbleibt noch zweifelhaft, ob diese Einzelnen nicht durch Nnglücks-fallc späterer Tage, durch örtliche Erdbeben, Bergstürze n. s. w.ein so ungewöhnliches tiefes Grab gefunden haben mögen.

Die nntcrgegangcncn Pflanzen- nnd Thicrgattnngcn der Ur-welt gleichen den heutigen nur wenig; viele derselben sind gegen-wärtig nirgends mehr vorhanden. Gährnngen der Elemente im