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2 (1853) Welt- und Gottanschauung
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scheu Gebildes, räumlich; in der Dauer desselben zeitlich; inder Fortzcugnng, als Ewiges.

46. Aiiseiiiaiidcrtretcn des Urlcbcns in Lebensgattunge» »nd Ein-heitsgebilde.

Das Urleben ist nicht die wesende Natur selber, sondern ihrAnderssein und Erscheinen, als wirkende Einheit. ES kann,im Wirken und Aendcrn des Wesenden, nicht das in sich Gleichebleiben; sondern tritt wieder in Gegensätzen auseinander, und wie-der, aus diesen, in andre über, zu unübersehbaren und unzähl-baren Artungen des Belebten; verwandt mit den mannigfachstenArtungen von Kräften und Stoffen; dieselben zu cigenthümlichenEigcuganzen einend. Wer der Sterblichen überschaut den un-endlichen Lcbcnsbanm, wenn auch nur in dämmernden Umrissen;ihn, der, im dunkeln Grund der Natur wurzelnd, den gewaltigenStamm hervortreibt in die Welt, wo er sich in einen Wald vonAesten spaltet; sich in deren Verzweigungen nach allen Richtungenausspannt; in Laubwerk verendet, davon jedes Blatt vom andernverschieden ist, und Wipfel und Blüten endlich in höhere Sphärender Natur versenkt!

Zwar die Linne's und Jussicu's,-die Dccandolle's, Okcn'Sund Andre, haben die bekannten Gewächse auf Erden, sinnreichnach verschiedncn Kennzeichen derselben, in Klassen und Ord-nungen, in Familien und Geschlechter, Arten und Unterarten ge-sondert und znsammcngerciht, um der Wissenschaft einen leitendenFaden für das große Labyrinth belebter Geschöpfe zu gewinnen.Allein dieser liegt in der Hand des Naturforschers nur, als dürf-tiges Nothmittel. Es ist nicht damit der klare Durchblick verlieh»,wie das Urleben sich, von Gegensatz zu Gegensatz, in seine Ver-wandtschaften zcrlöset; und in denselben wieder mit der ganzen