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leblos, wie den Feilstaub, der in regelmäßigen Kreisen sich unterdem Zug der magnetischen Pole zusammenglicdert. Dies Leblosekann durch Anhaftung äußerer Materien, oder durch Mengungmit Anderm, im Nmsang vermehrt werden. Aber das Leben derPflanzen und Thicre schafft sein Gcbän von innen heraus nachaußen, indem es die ihm verwandten Stoffe und Bewegkräftesich ancignet, verwandelt und so ein Wachsthum seines Gebildesbewirkt. Der Krystall entspringt unter dem Einfluß polarisch be-wegender Kräfte in wahlvcrwandtcn Stoffen; er bleibt, der er ist,ohne Wachsthum, ohne aus sich selber neue Krystalle hcrvor-bringcn zu können. Pflanzen aber und Thicre setzen sich inihrer Art fort, und wiederholen in Zeugungen das Erscheinenihres Gleichartigen. Wir gewahren, so weit unsre blöden Sinnedurch das All der Dinge reichen mögen, überall Bewegbares undBewegendes verbreitet. Doch das Belebende, eine erhabnere Macht,ist minder für uns allgemein erkennbar. Wir Sterbliche erblickenseine Wunder nur auf der Oberfläche nnscrs Erdsterns aus-gebreitet. Aber ist dieser kleine Ncbenstcrn, einer der kleinern unterMillionen, die einzige Bühne, ans welcher die allgegenwärtigeNatur ihre Herrlichkeit zur Schau auslagert? Und wie unermeßlichgroß und mannigfaltig ist doch schon das Reich des Lebendigen ansErden!
Die Natur, die wesende Einheit ihres Selbstes, wird, alssolche, in ihrem ersten und allgemeinsten Anderssein von sich,zur Erscheinung des Nrlcbens, zur endlichen Einheit imMannigfaltigen der Stoffe und Kräfte. Und die allgemeinstenMerkmale des belebenden Ur's für uns sind: Zusammcn-gliederung von Stoffen und Kräften zu einem, aus sich, voneinem vorhergehenden, in sich vollendeten Einhcitsgebilde; sich selbstin seiner Art und Gattung, als Gleichartiges, fordzeugend. Sooffenbart sich das Leben, in der Auseinandcrfaltung seines stosfi-