von dem Bewegbaren? Wer scheidet wieder, in den verschiednenArtungen des Stosfischen, die verschiednen Artungen des Bewe-genden? Wir können weder den Stoff allein und an sich, ohnedie mit ihm verbundene Bcwcgkrast, noch diese für sich allein, freivom Stoffischen, empfinden. Wie arm steht noch unsre Erfahrungda! Wer darf sagen, ob jener unsichtbare, sogenannte Acthcr,welcher, in scheinbarer, unendlicher Ruhe, den in ihm bewegtenMilliarden Weltkörpcrn kaum erkennbaren Widerstand leistet, —ob er, sag' ich, nnter den Stoffartungen eine der höchsten sei, auswelcher das Berdichtbarcre stufcnwcis hcrvortritt und endlich zu ein-zelnen, dichter» Gebilden zusammcnrinnt, welche wir Sterne, Son-nen, Erden, Monde, Kometen zu nennen pflegen? Oder wer schei-det, wer ordnet, jene nngcwahrbaren Stoffe, welche der bewegendenKraft des Lichts, der Wärme, des Magnetischen, Elektrischen, Gal-vanischen u. s. w. zur Grundlage diente; in welchen sich die Be-wegung des Lichts, der Wärme n. s. w. von Atom zu Atom, gegen-seitig erregend, fortpflanzt; jene Stoffe, die für. unsre Kunflwerk-zeuge bisher unmcßbar, unwägbar, unsperrbar geblieben sind?
A4 Die Urkraft. Gruudkräfte.
In der Natur ist, ihr Sachlichwcsendes und Wirkendes, un-trennbare Einheit. Urstoff und Urkraft können wir uns ge-danklich Wohl unterscheidbar machen; aber wescnhaft sind sieuntrennbar Eins. Wirken ist Acndcrn (13.); entweder Auscinan-derweichen des Gleichen in Gleichartiges, oder Rückkehr des Gc-gensätzlichgewordncn, Gleichartigen, zur Einheit, aus der cs her-vorgetreten ist: Abstoßung und Anziehung. Wir gelangen alsoauf dem Wege der Chemie, durch das Scheiden der Stoffartnngcn,unmöglich zur Kenntniß des Urstoffs, sondern umgekehrt zu größererMannigfaltigkeit der Stosfartungen. Einst zählte man der so-