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2 (1853) Welt- und Gottanschauung
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artigen, allgemeinen Naturgesetz, dargethan, die das Unwandel-bare im Wandelbaren sind.

Das nnabwchrbarc Wissen vom Wesenden ist die Idee. AberErscheinungen in der Sinncnwelt, oder Vorstellungen von den-selben, sind keine Ideen (wie Unendlichkeit, Heiligkeit, Zweck-mäßigkeit w.), sondern nur Erfüllung der Idee (des Urgewisscn)durch das Bedingte und Endliche in den Erscheinungen und Vor-stellungen. Die Idee ist das Abbild des Geistigen im Vonsichwiffen,also Gleichartiges vom wesenden Wissen, daher das Allgemeine,Nothwcndige, Unbedingte, und alles Wechselnde, Besondre, Zu-fällige, gesetzgeberisch, bestimmend.

AA. Der Urstoff. Grundstoffe.

Ich habe den Stoff, oder die Materie, als Erscheinung dersachlich wesenden Natnr bezeichnet. Er wird aber im Wirken oderAendcrn der Natnr wieder in sich gegensätzlich (16.), und damitdas Mannigfaltige in seinen Artungen. Das allgemeinsteerste Anderssein der Natursachlichkeit, gleichsam der ersteAusgang derselben von sich in Erscheinung, ihr reinstes Abbild,wird mit dem Namen Urstoff bezeichnet.

Der Urstoff, als reinstes Abbild der wesenden Sachlichkeit, alsonoch nicht in sich abermals zu neuen Gegensätzen ans einander ge-treten, ist (wie im Geiste die Vorstellung seines Bewußtseins) dasin sich Ununterscheidbare, nur vom Wesen selber (gedanklich)unterscheidbar. Er ist also, als Wiedcrspicglnng des Allgegenwär-tigsachlichcn der Natur, als Erscheinung desselben, das überallund unbegränzt Vorhandne. Im Wesen der Natnr ist kein Ort:weil Ort ein Endliches, Begränztcs, mithin nur im Mannig-faltigen der Erscheinungen ist. Sie weset allgegenwärtig: so dennist auch der Urstoff das, Alles im Weltall, Erfüllende. Es ist kein