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2 (1853) Welt- und Gottanschauung
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großen haben gleichviel Stoff, weil des Raums nicht mehr, alsdes Stoffs, der Gränzc nicht mehr, als des Begränzten sein kann.

82. Warum das auf Erscheinungen der Natur angewandte Vcr-niinftgcsctz das Anseh» eines Naturgesetzes trügt?

Eh' ich mir aber erlaube, einen Schritt weiter zu gehn, undvon der Verkörperung des Stoffischen zu reden, scheint es mirnicht unnöthig, noch einmal daran zu erinnern, warum die aufNaturerscheinungen angewandten Vernunstgcsetze das Anschnvon Naturgesetzen haben können (27.), denen sich alle Erfahrungzu unterwerfen hat, und zwar in dem Grade, daß, beim Wider-spruch zwischen dem Gesetz und der Erfahrung, nicht das Ge-setz, sondern die Erfahrung, als Jrrthnm, verworfen werden muffe?

Wenn die Naturforscher nicht geradehin mit gewissen Theologengemeine Sachen gegen den Werth der Vernunft in Erfahrungs-und Glaubensangclegcnhcitcn machen wollen, werden sic ihr wohlein Plätzchen bciihren Schmelzticgcln und galvanischen, oder elek-trochemischen Apparaten cinräumcn, und nicht die Erfahrung hochüber alle Gesetze der Erkcnntniß erhöhen. Und wenn sie am Endeauch die Gleichartigkeit des Geistes und der Natur, beide als We-sendes, oder daß der Geist, in seinem Wissen, das Bewußtsein derNatur sei, nicht gelten, oder etwa dahin gestellt sein lassen wollten:so werden sic doch eingcstchcn müssen, daß sic, ohne Vorhandenhcitder Erkcnntnißgesctze des Geistes, gar keine Erfahrungen machenkönnten. Sic werden nicht längncn, nicht einmal zweifeln, daß sievermittelst ihrer Sinncsempfindungcn von äußern, oder stofflichenGegenständen, überall nichts gewahren, als deren Ausdehnung,Form, Farbe, und deren auf einander folgenden, gewöhnlichen,oder ungewöhnlichen Veränderungen. Selbst was sic darin Wirkungund Ursprung nennen, ist Sache und Zugabe des Geistes, Fol-