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2 (1853) Welt- und Gottanschauung
Entstehung
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Zm alltäglichen Sprachgebrauch nimmt man den Stoffraum,und den Zeitraum, gewissermaßen, wie Behälter vom Inhaltdes Stoffischen, oder der Veränderungen und Bewegungen. Undin der That find alle Dinge behalten inner ihrer Bedingung. Oftwird auch das, was die Umgränzung (die Bedingung zur Endlich-keit) erfüllt, selbst Raum genannt, und man spricht von denGränzcn des Raums", wo man von den Gränzcn des Inhaltssprechen sollte. Doch diese Ausdrücke zu erläutern gehört hier ebenso wenig her, als der reine Raum begriff des Mathematikers,der dabei von allem Inhalt abficht; oder als der leere Raum desPhysikers, der, in Bezug auf eine oder andre Stoffart, von ihrrein ist. Ein unbedingt leerer Raum wäre ein Begränztcs ohneGränze.

AI. Das Nebeneinander »nd Nacheinander der Dinge.

Die sachliche Allgegcnwart der Natur stellt sich uns, inihrem Erscheinen, als das Außer- und Nebeneinander desStofflichen dar, welches man das Ausgedehnte im Raum nennt.Dieses ist wieder nichts anders, als das in seiner Bedingung Be-ringte und Endliche. Nähe und Ferne im Räumlichen sind nurbeziehungsweise Verhältnisse des Unterscheidbaren im Allvorhand-nen. Wäre in diesem nichts unterscheidbar, also nichs bcgränzt:so würde keine Nähe, keine Ferne bestimmbar sein.

Wie das Nebeneinander des Stoffischcn die Erfüllungrer ursächlichen Allgegcnwart der Natur ist, so wird dasNacheinander der Bewegungen und Veränderungen, d. i. dieZcitfolge der Dinge, die Erfüllung des Ewigen. Das Nänm-licke tritt von seiner Höhe (oder Tiefe) gegensätzlich in seinerLänge und Breite aus einander; das Zeitliche ans seiner Ge-genwart in Vergangenheit und Zukunft. Gleiche Raum-