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herrlichen das Vergängliche hervor, nnd doch untrennbar Eins undDasselbe mit dein Nr- nnd Sachlichwirkendcn.
Die Ruhe des Stoffischcn wird durch Bewegung, als durchsein Gegensätzliches, beschränkt, und das Bewegen wieder durchdie Stossrnhc. Mit dem Gegensatz selbst ist schon ein Mannig-faltiges in der Erscheinung geworden, das sich gegenseitig zurUnterscheidbarkeit eingränzt. Der Stoff nnd das Bewegen,wenn auch unterscheidbar, sind dennoch, weil aus gleicher Einheithcrvorgegangen, das wcsenhaft Untrennbare. Der Stoff istdas Bewegbare; hinwieder das Bewegende, welchem wir, imgemeinen Leben, auch das Wortzeichen der Bewcgkraft zu gebenpflegen, das Bestoffbare. Wir kennen keinen unbeweglichen Stoff,nnd keine Bewegung ohne Stoff.
80. Raum und Zeit. Endlichrcitsbedingmige».
In beiden wird also die allbedingcnde, allgegenwärtige oderunbegränzte Natur das Bcgränzende, oder zur Endlichkeit Bedin-gende des Stoffischcn. Die Bedingung zur Endlichwerdnng desStoffes ist der Raum. Eben so wird die ewigwirkendc Natur,in ihrem Anderssein, das Bedingende des Bcwegcns. Die Be-dingung, oder Beschränkung zur Endlichwerdnng des Bewe-gens, ist die Zeit. Der Raum verhält sich mithin zur Allgcgcn-wart, oder Gränzcnlosigkcit, wie die Zeit zur Ewigkeit.
Wir können uns daher keinen Stoff ohne Raum, keine Be-wegung ohne Zeit verstellen, weil wir uns kein Bedingtes, alsein Unbedingtes, kein Endliches, als Unendliches, keinen Wider-spruch in sich selbst, als möglich verstellen können. Denken wirStoff und Bewegung, oder Raum nnd Zeit hinweg; so denkenwir damit alles Endliche hinweg, nnd es bleibt uns nur dasunwandelbar Allgegenwärtige und Ewige, d. i. das Unendliche.