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2 (1853) Welt- und Gottanschauung
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ist; eine Erfüllung der Ursach, ohne welche die Ursach nicht Ursachwäre.

Alles Wirke» nannte ich, nm cs zu versinnlichen, einJnsich-abstoßen oder Auseinandergehn des Gleichen zn Gleicharti-gem (16 ), und ein gegenseitiges Sichwiederanziehn des Gleichar-tigen zum Gleichen oder zur Einheit. Dies Scheiden und Vereinen,dies Werden und Auflösen des Gegensätzlichen finden wir im Spielder Gedanken, wie der Naturerscheinungen erkennbar. Es ist We-sens- oder Wirkcnsnothwendigkcit.

Wir konnten daher das Gesetz der Abstoßung und Anzieh ungfüglich das Urgcsetz alles Wirkens heißen.

Da aber jedes Einzelne, was im Gegensatz zu einem Anderngleichartig geht, für sich selber wieder Einheit und in sich einUnunterscheidbares oder Gleiches ist, solches aber (eben weil esGegensatz des ur- und sachlich Beharrenden ist) nicht bleibenkann: so wird sich das Wesende in den Einzelnheitcn abermalsgegensätzlich und so ins Endlose fortschreitend; wird, im Wir-ken der Natur, das All der Dinge; eine gränzenlose Verkettungnäher oder entfernter verwandter Gegensätze, die endlich eben so,wie sic ihren Einheiten entsprangen, wieder in dieselbe zurück-kchrcn.

Diesen Ucbcrgang vom Gleichartigen zum Gleichar-tigen könnte man das zweite Urgesctz alles Wirkens, oderdas Gesetz des Geistes- wie des Naturganges beim Wirken nen-nen, wenn es eigentlich nicht schon im vorhin Ausgesprochenenläge, und eins und dasselbe mit ihm wäre.

Ungleichartig ist, was sich nicht in einer und derselben Einheit,oder sich nicht in Einheiten mittelbar verwandt ist, welche un-ter sich gegensätzlich stehen. Die Unglcichartigkcit wird zurgänzlichen Ungleichheit, wenn die Verwandtschaft die entfern-teste ist, oder das Sein zugleich Nichtsein, Nichtwesendes zugleich