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2 (1853) Welt- und Gottanschauung
Entstehung
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sprichst vonMöglichkeit, Zustand, Vcrhältmß" ». st w. de?Draußen, während diese Begriffe doch erst aus dem Grunde desGeistes erwachsen sind. So stammt sich dein Zweifel auf dasBodenlose des sich selbst Widersprechenden, indem er, um gedachtwerden zu können, Bestimmungen, deren Sein im Draußen ebendas Zweifelhafte sein soll, auf das Draußen überträgt und amwendet.

Sobald du einerseits das schlechthin Nothwcndige und Umgewisse in den Denkgcsctzcn eingestchcn, anderseits das Daseinvon Etwas außer dem Geiste anerkennen mußt: so könnte nurdann ein Zweifel gegründet heißen, wenn er durch irgend einen Wi-derspruch des Draußen mit dem Gesetz des Erkcnnenserregt wäre. Aber seit Erfahrung der Sterblichen besteht, gelangtenoch keine einzige erwiesene Thatsachc von der Außenwelt zu ihr,worin sich «ne Unglcichbeit des Gesctzthums der Natur und desGeistes, das hcißi: die Nndcnkbarkeit der Thatsachc dargebotenhätte. Allenfalls könnten wir die theologischen Wunder der Völkeralter und neuer Zeit ausuchmcn, wenn nicht selbst diese wiederauf eine gewisse Art pcrnunftgcmäß, als Einwirkungen eines Got-tes oder Teufels erklärt worden wären, das ist eine uncrwiescueThatsachc durch eine uncrwiescne Ursache.

Vielmehr beurkunden zahllose Ereignisse, und die in Erfüllunggegangenen kühnen Vorausberechnungen und Weissagungen dessen,was noch in keiner Erfahrung lag, die Uebcrcinstiinmungder Erkenntnißgesctze mit den Gesetzen der Natur. Jene natur-widrige Lücke sogar im Vcrhältmß der Planeten-Abstände, aufwelche zwischen Mars und Jupiter die älter» Sternkundigen längsthingedcutct hatten, ward, mit dem Anfänge des neunzehnten Jahr-lmnderts, durch die Entdeckungen eines Piazzi und Olbers er-gänzt.

Ohne Gleichartigkeil des Geistes mit der Natur wäre