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2 (1853) Welt- und Gottanschauung
Entstehung
Seite
77
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Unendliche, Wechseklosc; ihr Wort (die Erregung) ist Wesenloses,Endliches und Wandelbares.

Und einwirkcnd ans das wesende Wissen des Geistes, d.i. dessenThätigkeit weckend dnrch ihr Anderssein , welches ihr endliches Ab-bild ist, wird die Natur im Wissend-Wesenden dessen Gewußtes;uud der Geist wird ihr Bewußtsein, das sie in sich selbernicht ist.

26. Gegenseitige Einwirkungeil, oder Erregungen der Einzelwesen.

Wie aber sind Einwirkungen von Einem der Einzel-wesen auf das Andre möglich, da jede Wirkung in ihrer Ur-sache verharrt nnd von derselben untrcunlich ist? Alle Einwir-kungen sind dadurch möglich, wodurch die Wirkungen selbst Mög-lichkeit haben.

Wirkung ist ein Anderssein, ein in sich Gegensätzlich werden desWesenden.

Das in einem der Eigenganzen Gegensätzliche des Wesendenist dasselbe auch für das in einem andern Eigenganzen des ebenso Wesenden, nach dem Gcsetzthum des Wirkens: daß nämlichGleiches das Gleiche abstößt, und Gleichartiges mitGleichartigem zur Einheit strebt. So steht in zwei verschie-denen Eigenganzen das Gleichartige der nämlichen Wesens-artung zu einander in Anziehung; das Gleiche aber steht gegendas Gleiche in Abstoßung. Das Verwandte ruft das Verwandtezur Einigung mit sich.

Somit sind alle Einwirkungen nichts anders, als Erre-gungen der Wirksamkeit, indem das in sich Gcgcnsätzlichge-wordcnsein eines Einzelwesens den Gegensatz im Andern, alsGleichartiges Hervorrufs. Vielleicht werd' ich deutlicher dnrchBeispiel. Ich wähle den Magnet.