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2 (1853) Welt- und Gottanschauung
Entstehung
Seite
76
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Vcwegkraft und Stoff (im Körperlichen). Auch haben wir unsden Ucbergang der Erregungen von dem Einen zum Andern nichtso langsam zu denken, als sie die Beschreibung darstcllcn mag.

Die Natur also, in ihrer Wesenheit das beharrende, wechsel-lose, unendliche Wirken, tritt in ihrem Anderssein, als Welt,nach ihren Wirksamkeitssphärcn, in Mannigfaltiges und Endlichesvon zahllosen cigcnganzlichcn Gebilden auseinander. In diesen vieler-lei Eigcnganzen, deren Gcsammthcit das Weltall ist, erscheinendie Artungen ihrer Wirksamkeit, bald je einige, bald mehrere ver-bunden; im Menschen aber alle zugleich. Durch das Seelische, derNatur Höchstes, das in ihr dem menschlichen Geiste Verwandteste,ist dieser mit der Natur verbunden. Da sie, als das Gleiche, wieim beseelten Leibe des Menschen, auch außer demselben, weset:so sind ihre Wirkungen von außen nur sortgcpflanzte Bewe-gungen ihrer selbst zum Innern dieses (menschlichen) Ei-g enganzcn, zuletzt also nur Bewegungen in ihrem eignen Selbst.

Indem sie ans unfern Geist cinwirkt, sind cs nicht die Gedan-ken und Vorstellungen desselben an und für sich selber, auf die sicwirkt, sondern dessen Wesenheit ist'S, auf welche sic wirkt. Sieerregt zur Thätigkeit, zum Verstellen, znm Denken. Nicht sie,sondern der Geist bewirkt in sich Gedanken nnd Vorstellungen vonihr. Eben so ist er es nicht, wenn er auf das, was außer ihmist, einwirkt, nicht er, welcher die Wirkungen in der Naturhervorbringt: sondern er erregt nur das in jedem EigcnganzenWesende zur Thätigkeit, und das Wesende wird dann in sich gegen-sätzlich zur Wirkung. Bei allen unfern Verrichtungen in der Welthaben wir folglich nicht mit den Ersch cinungcn zu schaffen (denndiese sind in uns), sondern mit dem Wesen der Dinge selber,d. i. mit der Natur. Nur Wesen wirkt auf Wesen (20.) Die Er-scheinungen der Natur sind gleichsam nun ihr zum Geiste gesproche-nes Wort, worin sie sich ihm offenbart. Die Natur weset als das