Namen belegen, und ihn als den allgegenwärtigen, allmächtigen,lebendigen, einen, allsceligcn und allbeseeligcnden Gott preisen.
Mir aber, der ich jenes Thun und Bilden des erkennendenVerstandes unterscheide vom Wesen der Dinge an sich selbst, oderdie von uns gedachte Natur von deren Urheitlichkeit, mirsei gestattet, jene Verhältnisse des Wesenden zu seinen all-gemeinen Erscheinungsarten, also Stoff, Bewegung, Leben,Seele, oder das Sachliche, Bewegende, Belebende, Beseelende(durch Uebertragung des Verursachten auf das Ursächliche)Wirksamkeits-Sphären der Natur zu.heißen.
Es geschieht hier ungefähr dasselbe, was der menschliche Geistim Vonstchwiffen, oder Sichselberverstehcn, thut. Er weist sichzwar als schlechthin Eins; und doch bezeichnet er in sich, nachverschiedenen Beziehungen seiner Thätigkeit, verschiedene Sphä-ren, oder Hauptarten, eigener Wirksamkeit. Eine andere ist, zumBeispiel, die des bloßen Erkennens; eine andere die seines Wollcnsund Handelns. Er legt sich mancherlei Arten der Fähigkeiten,Vermögen und Kräfte bei; und doch ist er in seiner Unmittel-barkeit kein zusammengesetztes Mancherlei, sondern ein und das-selbe Vermögen, eine und dieselbe in sich ununterscheid-bare Kraft.
S3 Smporstufung derselben.
Ich führe aber zu einer andern Thatsache allgemeiner Erfah-rung. Wir unterscheiden zwar in der Außenwelt die Erscheinungenjener Wirksamkeitsweiscn der Natur, doch immer so, daß sie eben-sowohl Gegensätze unter einander darstcllcn, als daß sie untereinander wieder die Idee ihrer Untrennbarkcit gewähren.
Die Ruhe des Stoffs bildet den Gegensatz zur Regsamkeitdeß, was ihn bewegt; aber Stoff und Bewegung sind dabei doch