Thicrcn angetroffcn, Aber zur Unterscheidung werd' ich künftig dieErregung in den äußern Sinnwcrkzcugcn Gewährung, hingegenSchmerz und Kitzel oder Wollust des Körpers Empfindung, inengerer Bedeutung des Wortes, und endlich die von körperlichenEmpfindungen häufig ganz unabhängige Lust oder Unlust der Seele,Gefühle nennen.
Der Geist also empfindet nicht; er ist nur das Wissende,Denkende, Wenn die seelischen Gewährungen, Empfindungenund Gefühle zu seinem Wissen oder Bewußtsein gelangen, werdensie in demselben Gewußtes, also Gedankliches, Er hat Vorstellun-gen davon. Und diese geistigen Vorstellungen von seelischer Er-regung und Thätigkeit bezeichne ich mit dem Namen.der Wahr-nehmungen, Die Seele gewahrt also in Empfindung; derGeist nimmt wahr im Bewußtsein,
Die erste und scheinbar reichlichste Kunde vom Dasein der Dingegewinnen wir vermittelst der seelischen Empfindungen, Durch sicschließt sich für unfern Geist die Fülle des weiten Weltalls aus.Wenn, wie in einigen Fällen der Starrsucht, plötzlich alle Sinnen-thätigkeit anSstirbt, und nur noch das geistige Bewußtsein bleibt,steht der Geist zwar noch in sich, aber gleichsam weltlos.
Die Sinne belehren uns durchaus von nichts, als von ihrerErregung, Wir erhalten durch sie nur Kunde vom bloßen Da-sein der Dinge; nicht, wie das Erregende für sich beschaffen,sondern wie die Erregung im Sinn geartet, also das Erregendenicht für sich, sondern für uns beschaffen sei.
Was wir mit Augen sehen, mit Ohren hören, mit Händentasten, durch Geschmack und Geruch gewähren, Von dessen Da-sein sind wir überzeugt und gewiß, oder wenigstens vom Daseinder in der Sphäre unscrs Seelischen erregten Empfindung, Undim Allgemeinen, einzelne Sinnentäuschnngen ausgenommen, istdas Zeugniß der Sinne dem menschlichen Geiste so wichtig, daß